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Smiley Teilweise Zustimmung
Ich denke, dass die 1:1-Monogamie nicht natürlich ist. Viele Tiere und dazu zähle ich z.B. auch Menschenaffen leben in Gruppen. Ein Mann - mehrere Frauen, die er auch unterstützt, bis die Jungen selbständig sind. Danach wird neu gemischt. Diese Mischung ist wohl die ideale, denn somit werden die stärksten Nachkommen hervorgebracht. Die Gene des stärksten Mannes mit möglichst vielen Frauen verbreitet - je besser er ist, desto mehr Frauen kann er versorgen. Schafft er das nicht mehr, verlassen sie ihn und gehen zu einem anderen.



Der Rest machte dann die menschliche Lebensart. Sobald der Mensch sesshaft wurde, musste ein anderes Lebensmodell her, denn die Methode "wenn der Wald leergefressen ist, ziehen wir weiter" passt eben nicht mehr. Bis dahin musste der Mann ja nicht für Essen sorgen. Er musste sie nur vor Feinden schützen, das Essen haben die Frauen selbst gefunden. Dann blieben die Menschen an einem Platz und die Nahrung musste rangeschafft werden. Jetzt war die Frau/der Nachwuchs sowohl nahrungstechnisch als auch verteidigungstechnisch auf den Mann angewiesen. Der Mann zieht aus um was zu Essen zu jagen, die Frau hütet die Kinder und wartet, dass was zu futtern kommt. Hieraus entstanden unsere heutigen Rollenverteilungen, die in der modernen Zeit wieder an Sinn verlieren, denn die Frauen können heute wieder selbst für ihr Essen sorgen, für die Sicherheit sorgt die Gesellschaft (durch Polizei etc.). Somit hat der Mann an sich viel von seinem Sinn verloren - er wird nur noch als Erzeuger gebraucht, nicht mehr als Ernährer und nicht mehr als Verteidiger.



Theoretisch bräuchte die Evolution keine Männer mehr, wenn man den Samen künstlich erzeugen könnte. Das Problem hierbei ist, dass Frauen grösstenteils der Antrieb fehlt etwas zu wagen/weiterzuentwickeln. Ich höre immer mal bei Diskussionen, dass eine Frau allgemein den Männer vorwirft "wenn ihr Männer dieses oder jenes machen müsstet, hättet ihr schon längst was erfunden". Da gebe ich der Frau immer Recht und im ersten Moment ist sie happy, weil ich auf ihrer Seite bin. Bis ich dann frage, warum es dann die Frauen nicht erfinden. Und hier ist der springende Punkt. Frauen sind bestimmt nicht dümmer oder weniger kreativ als Männer. Aber Frauen nehmen gerne alles hin, wie es ist. Die testosteronstrotzenden Männer wollen höher, weiter, schneller, besser ... Welche Frau käme auf die Idee mit einem Flugzeug um die Welt zu fliegen, wie der Forcett letzte Woche. Dabei wären sie physiologisch wesentlich besser dafür geeignet, da Frauen wesentlich höhere Ausdauer haben. Fehlende körperliche Kraft könnten heute Maschinen ersetzen. Aber Frauen streben überhaupt nicht danach. Daher ändert sich vieles nur langsam, weshalb ich auch denke, dass 500 Jahre nicht reichen, wobei 500 Jahre sehr lange hin ist, wenn ich mir das genau überlege.

Die EDV hilft uns bei Problemen, die wir ohne sie nicht hätten - gilt aber auch für Frauen, Autos ...! Möchte auf nix davon verzichten ;-) Grüße Marcel



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