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Smiley Ja.
>ein Objektiv im Bereich 10-18 mm (digital).... gibt's auch irgendwelche Alternativen, die preisgünstig und von der Qualität her einigermassen okay sind?<



Nein.



Von allen Objektiven (Shift und Sonderobjektive mal abgesehen) hat ein Weitwinkel unterhalb 28 mm die aufwendigste Konstruktion. Astigmatismus, chromatische und sphärische Abberation sowie Vignettierung und Verzeichnung bedingen ein gerüttelt Maß an Korrektionen. Selbige sind entweder nur mit sehr aufwendigen Fertigungsmethoden oder aber mit Sondergläsern in den Griff zu kriegen, um ein sehr gutes Objektiv zu erhalten. Dies kostet eben Geld - siehe die hochkorrigierten Optiken von Zeiss, Leica, Canon, Nikon und Olympus. Eine mögliche Alternative wäre eine Festbrennweite 2,8/24 oder 2,8/20 mm, erstere einigermaßen günstig und mit sehr guter leistung, zweitere noch bezahlbar.



Bei Zoomobjektiven ist ein gutes Objektiv erst recht nicht für wenig Geld zu haben. Denn hier muss jede Brennweite entsprechend optimiert werden, was für die Objektivhersteller immer ein Spagat zwischen vertretbarem Aufwand und Preis bedeutet. Deswegen sind gute Zoomobjektive immer auch teurer als Festbrennweiten. Hier zu sparen wäre vergleichbar mit einem Wurstweck ohne Weck.



In der Landschaftsfotografie kann auch ein "nur" gutes Objektiv entsprechende Bildergebnisse liefern. Doch ist dies eben relativ, da es auf die Ansprüche ankommt. Dem einen genügen die typischen Sonnenuntergangslangweiler, der andere will ausdrucksstarke Motive mit feinster Detailzeichnung.




Salvo errore et omissione (Mit Vorbehalt von Irrtum und Auslassung)

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