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Smiley Re: Neues Projekt: Ergänzungen
Hallo, noch einige ergänzende Bemerkungen zu den Hinweisen von Archimedes

Warme und trockene Luft trocknet deine Wäsche natürlich am schnellsten, aber ist es denn so trockene Luft. Da kann man sich täuschen. Sie kommt ja aus dem E.G. wo eine Anreicherung mit Wasserdampf durch Pflanzen, Menschen und Tiere sowie aus anderen Räumen erfolgen wird. Die von anderen geäußerten Bedenken, dass die Luft aus dem E.G auf dem Weg zu deinen Trocknungsraum an kälteren Stellen des Kellers auskondensiere könnte, sind dann durchaus berechtigt.



Da dein Haus ein Niedrigtemperaturhaus ist, wird es auch winddicht sein. Da ist die Schaffung von Zuluftöffnungen unbedingt notwendig, denn sonst wird ein schwaches Vakuum entstehen und dein Ventilator fördert weniger Luft, arbeite sich früher zu Tode und saugt eventuell noch Luft aus dem WC.

Eine Möglichkeit wäre, eine geordnete Luftzufuhr über einen anderen Kellerraum zu schaffen, sodass der auch gleich mitbelüftet wird. Besser aber ist es wohl, wenn du Zu- und Abluft in deinem Wäschetrocknungsraum installierst.



Auch an kühlen regnerischen Tagen mit Nebel wie in dieser Jahreszeit liegt die absolute Feuchtigkeit , die man leicht über die Taupunktstemperatur messen kann, niedriger als in deinem Kellerraum. Liegt beispielsweise die Außentemperatur bei 12 Grad und herrscht Nebel (ca. 98 % relt. Luftfeuchtigkeit) und beträgt die Kellertemperatur etwa 18 Grad dann verringert sich die relative Luftfeuchtigkeit durch die Erwärmung auf ca. 70 % ( bei höheren Raumtemperaturen durch Heizung sinkt sie noch stärker ab ) und kann dann Wasserdampf aufnehmen. Diese Luft muss dann natürlich regelmäßig ausgetauscht werden. Deshalb meine ich, dass in der Übergangszeit und im Winter eine Intervallbelüftung am wirksamsten ist; gewissermaßen eine intensivierte Stoßlüftung. Bei tieferen Temperaturen kann dies Belüftungsphase kürzer gewählt werden, um eine Auskühlung zu verhindern.



Im Sommer an trocknen und warmen Tage, wie es dieses Jahr manchmal war, kann die Belüftung stets an sein und bis zum Ende des Trocknungsprozesses laufen. Dass es nachts bei tieferen Temperaturen besser trocknen würde, wie manche annehmen, stimmt einfach nicht. Das kann man leicht beweisen.



Der Einbau eines Ventilators mit Wärmerückgewinnung wäre unter ökologischen Gesichtspunkten zweifellos die beste Lösung. Allerdings musst du bedenken, dass der Wasserdampfgehalt der Abluft hoch ist und dass deshalb am Wärmeaustauscher Kondenswasser entstehen kann, das abgeleitet werden muss. Das würde ich nur einbauen, wenn man Leute kennt, die damit gute Erfahrung gemacht haben.



Mit Gruß Gruscho















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