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Smiley über die Planung bin ich zwar schon hinaus, aber...
hier meine Erfahrungen in Kurzform :



bis ich 37 war hab ich nur an Karriere und Job gedacht, alles andere war mir schnurzegal! Hab das Leben genossen, das Geld zum Fenster rausgeworfen, nix gespart, bin 12 mal umgezogen, hab x mal den Lebensabschnittspartner gewechselt und hab mir null-komma-garkeine Gedanken um Rente o.ä. gemacht!

(Wo sind wir eigentlich gelandet, daß sich heute schon 23-jährige Sorgen um ihre Rente machen?????)

Ich wollte nie heiraten, nie Kinder, NIE bauen oder mich sonstwie festlegen....bis... mein jetziger Mann daherkam ;-).

Innerhalb von rasanten 3 Wochen hab ich alle meine Pläne über den Haufen geworfen, war 4 Monate später verheiratet und 5 Jahre später sitze ich im eigenen Haus :).

Das einzige was ich nach wie vor nicht will (eh zu spät *g) und nie wollte sind Kinder.

Von meinen Freunden und Freundinnen sind ca. 3/4 bisher 1-2 mal geschieden, fast alle haben Kinder, fast alle sind in ner Art Lebenskrise... ("ist das das Leben das ich wollte?").... alle haben mit Mitte/Ende 20 geheiratet... und stecken nun irgendwie fest...haben das Gefühl etwas versäumt zu haben und brechen aus ihren Beziehungen aus...

Ich (bzw wir) dagegen haben uns vor der Ehe ausgetobt, sind sozusagen ja noch im "frühen" Stadium unserer Beziehung/Ehe (mein Mann war vorher auch Single und nie verheiratet und hat keine Kinder), wir sind beide der Meinung, daß das genau so richtig war! Heutzutage werden ja fast 50% der Ehen wieder geschieden, ich glaube das ist so weil die Menschen irgendwie zu früh heiraten ;-). Innerhalb der letzten 100 Jahre hat sich einfach zu viel im Leben eines Menschen geändert, wir werden sehr viel älter, sind mobiler, gebildeter und informierter, von uns wird auch verlangt jobtechnisch beweglicher zu sein, das alles ist einer klassischen Familienführung eher nicht zuträglich! Gedanklich verharren wir wohl noch im System der Jahrhundertwende (ich meine die des 19. Jahrhunderts *g), Mitte 20 heiraten, 2 Kinder, der Mann arbeitet, die Frau "jobbt" höchstens mal ein büschen, man baut ein Häuschen.... ich bin sicher, DIE Zeiten sind vorbei (zumindest für die heute 20-jährigen!)! Daher kommt es immer häufiger zu Kollisionen der Ansprüche, zu Problemen zwischen Realität und Wunschvorstellungen.

Irgendwie paßt alles nicht mehr recht zusammen....

(wie man ja an deiner Fragestellung sieht!)...



Es wird, nein es MUSS sich einiges ändern, was? tja, da fiele mir so einiges ein, aber das ist ein anderes Thema ;-)

Genug geschwafelt für heute morgen *ggg



Grüßchen

Christine









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