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Smiley Kleine Nachhilfe im Arbeitsrecht
Hallöle!



Soweit ist das alles richtig recherchiert. Allerdings bezieht sich § 622 BGB auf UNBEFRISTETE Arbeitsverhältnisse und in dem vorliegenden Falle reden wir über ein BEFRISTETES Arbeitsverhältnis, so daß sich die ordentliche Kündigungsmöglichkeit, die hier vom Vorgesetzten ja offenbar gewählt wurde, nach dem Teilzeitbefristungsgesetz (TzBfG) richtet.



Hierbei ist in § 15 TzBfG Satz 3 geregelt, daß ein befristetes Arbeitsverhältnis nur dann der ordentlichen Kündigung unterliege, wenn dies tarifvertraglich oder einzelvertraglich geregelt sei. Da wir im vorliegenden Falle wohl einen Tarifvertrag ausschließen können, benötigen wir also wiederum die Klausel aus dem Arbeitsvertrag.



Davon aber einmal abgesehen, wäre es aber in der Tat noch einmal interessant zu wissen, ob nicht noch eine Probezeit vorliegt. Denn der Umgang mit Probezeiten ist sowohl bei befristeten als auch bei unbefristeten Arbeitsverträgen identisch. Allerdings habe ich diesen Aspekt nicht mehr in meiner Überlegung berücksichtigt, da ich von einer "Regelprobezeit" von drei Monaten ausgegangen bin.



Aber egal, wie es sich im Detail verhält, ist diese Kündigung, ob nun nach BGB, TzBfG, in der Probezeit oder auch nicht nach wie vor rechtsunwirksam, da sie nicht schriftlich erfolgt ist.



Viele Grüße!



Caric12000

geschrieben von

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