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Smiley Re: Laderegler für 12 V Lichtmaschine (Permanentmagnet) selber bauen?
Lebensdauer:



Wenn der Akku nicht nur zeitweise durch die Lichtmaschine geladen wird, sondern dauernd durch ein Netzteil-ähnliches Ladegerät, dann muss die Spannung kontrolliert werden. Zumeist nimmt man - bezogen auf +20°C - zumeist nur Spannungen unter 13,5 Volt wenn's ans Überwintern geht! Da muss ein spannungsstabilisiertes Ladegerät her. Ich würde was ausreichend kräftiges nehmen (vielleicht 1 Ampere) und ev. über Zeitschaltuhr nur 1/4 Stunde am Tag laden, dann nimmt man wiederum eher eine höhere Spannungseinstellung vor. Batterien halten länger, wenn sie nicht permanent am Ladegerät sind (beim Überwintern) oder man reduziert die Spannung.



Eine gute vollgeladene Batterie, die von allen Verbrauchern abgeklemmt ist, sollte aber mehr als 3 Monate genug geladen bleiben.



Nach dem Winter wird eine deutliche Säureschichtung vorliegen. Die bekommt man durch Überladung weg, also zumindest auf 14,5 Volt, nicht zu lange. Bleibatterien wird man im Normalfall nicht unnötig entladen, manchmal wird aber teilweise Entladung und Neuladen vorgeschlagen. Batterien werden auch durch Säureschichtung schlapp. Überladen geht nur bei offenen Batterien (Stopfen abschrauben), wegen des Überdrucks!



Am meisten schadet Bleibatterien Zyklenbetrieb, insbesondere wenn sie nicht dafür ausgelegt sind (Autobatterien). Man entlädt möglichs niemals auf die theoretische Entladeschlussspannung (10,5 Volt) oder tiefer und wenn das Missgeschick doch mal passiert, ist möglichst sofort (!) wieder vollzuladen. Im Idealfall wird also nur zu 30% entladen (je nachdem wieviele Ladezyklen eine Batterie erreichen soll) und vielleicht bei 11,5 Volt abgestellt (wenn die Stromlast gering ist, sonst ETWAS tiefer, 10,5 Volt nur bei starken Strom).

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