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Smiley Linuxein(um)stieg -'n bischen off topic - (viel Text)
Auf einem Doppelkopfabend in der vorletzten Woche haben mich meine Kumpels gefragt, ob ich ihnen nicht beim Linuxein(um)stieg behilflich seien könnte.

Wir haben hier leider keine LUG, die sowas in ihrem Programm anbieten. Also die Karten beiseite gelegt und ein 'Brainstorming' eingelegt. Dabei kam raus, Das ein funktionierendes OS installiert werden soll und jeder sich einen Router 'bastelt' ala fli4l. So hab ich's hier auch.

Alle legten Wert darauf, nicht einfach von einer Klickibunti auf eine anderen Klickibunti zu wechseln, sondern sich auch 'n bischen hinter den Kullissen zu bewegen.

Ganz schön starker Tobac, dachte ich - egal, wir sind doch noch jung...

Also sind wir letzte Woche nach Bln Spandau in die Neue Bergstrasse (Computergebrauchthändler) und haben für alle einen PI-166 Desktop mit HDD und noch einen Schwung NIC's, ISDN-Karten und Patchkabel mitgenommen. 'n Switch hatte jeder schon. Ich denke die 90Euro waren gut angelegt (für alles). Dann noch schnell in eine Buchhandlung und mal eben so schnell den 'Koffler' eigepackt. Ich denke die Investition wird sich für jeden auszahlen.

Termin war Freitag vor Pfingsten 12.00 - open end.(vor gut 'ner Stunde sind alle abgerückt)

Muß dazusagen wir sind alle 40+.

Während und nach dem Aufbauen wurde erstmal für die Genüsslichkeiten gesorgt - Grill an, Fass anstecken(50l Jubi) und Palava. Das sah hier aus wie auf 'ner Lanparty ;-).

Als erstes haben wir die Router zum Laufen gebracht dauerte etwa 2 Stunden. Ich hatte in der Zwischenzeit die CD's gebrannt und dann konnte es endlich losgehen.

Ich bin zwar kein Pädagoge aber ein Sprung in doch etwas kälteres Wasser schien mir angebracht. Also - wir machen Slackware o-)

Nach dem alle Partitionierungsprobleme ausgeräumt waren haben alle ein Basissystem, ohne grafischen Schnickschnack, Slack 9.1 auf ihren Kisten und LILO sorgte dafür, das das Windows auch noch geht. Nun ging es an's Eingemachte.

Erstmal Vertrautmachen mit dem Dateisystem, grundlegende Dateikommandos, Benutzerverwalung und ganz wichtig das Mounten etc. Das ganze haben wir bis Sonnabendnachmittag durchgespielt.

Ich hatte damit erreicht, das sich jeder im 'Blindflug' durch sein Linux bewegen konnte, Benutzer anlegen und auch löschen konnte, Dateien, Verzeichnisse anlegen verschieben, löschen und erweitern konnte. Rechteverwaltung mit inbegriffen. Harcoremäßig einen kurzen Crashkurs 'vi' und danach(!) hatte ich ihnen das Kommando 'mc' gezeigt, und den Dateimanager erklährt.(welch eine Erleichterung :-))

Zwischendurch natürlich immerwieder auf die vorhandenen Genüsslichkeiten zugegriffen.

Dann haben wir 'unser' Netzwerk eingerichtet und jeder konnte mit Lynx und Links schonmal rudimetär surfen. Wget kurz erklährt und jeder hatte sich ein Paket runtergeladen.

Nun mußte ich aber noch auf die Paketverwaltung und auf Datenkomprimierung eingehen.

Der Koffler half allen dabei...

Jetzt sind wir dazu übergegangen uns eine GUI zusammenzuschrauben. KDE schien mir im Moment am Besten geeignet. startx und der KDE war da - aber kein Sound (schmunzel).

Erklährt, das Slack keine Paketabhängigkeiten kennt, also arts, alsa, oss von Hand nachinstalliert und alleas machte dann palimpidom.

Nun haben wir bis Sonntagnachmittag damit verbracht uns das Systen so zu zerkonfigurieren, das fast nichts mehr original war... (Spieltrieb läßt grüßen).

Wir konnten zügig weitermachen, weil in der Formel1 immer derselbe gewinnt ;-), also brauchten wir uns das 'Elend' nicht intensiv azusehen... .

Beim Verzehr unserer Genüßlichkeiten, wurde beschlossen, das Ganze nochmal zu zellebrieren.

Also CD rein und eine Neuinstallation, aber diesmal mit allen Paketen, die gebraucht werden.

Gut eine Stunde später lief alles und wir konnten uns mit Details, wie Paketnachinstallierung und ein paar Kniffen beschäftigen. Nach dem Spätabends alles lief, sind wir völligst zum Feiern übergegangen.(ging bis heute früh um 3.00).

Großer Dank ging an den Frauen, die sich bei unserem Peter seiner Frau zu Hause versammelten und dort 'schöne' Pfingsten verlebten. Zwischenzeitliche Telefonate bestätigten das, muß nich' schlecht gewesen sein, denn die Frage tauchte auf, wann wir mal wieder so eine Installationsparty machen wollen... .

Sollte das uns zu Denken geben - ich denke nein....

Fazit - dat funzt... aber ich muß erstmal das Chaos beseitigen...

Wollte euch mal zeigen, wie sowas auch gehen kann...
Gruß Schneidfried

Nichts Wissen macht nichts, aber nicht Fragen macht was.
"Vulcania würden niemals Windows benutzen, denn das ist unlogisch."

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