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Smiley Re: Wie war das mit Kanonen und Spatzen?
Hi,



für Neuinstallationen darf kein PEN mit < 10mm² Querschnitt mehr verwendet werden.



Das mag Auslegungssache sein - aber man kann das durchaus so auslegen, daß auch in der Zuleitung, von der eine Erweiterung abzweigt, kein PEN mit z.B. 1,5mm² mehr sein darf. Und damit hast du bei Erweiterungen in Installationen mit klassischer Nullung ein Problem.



Insbesondere, da du dich hierbei nicht auf Bestandschutz berufen kannst. Bestandschutz gibts ja gar nicht, nur keine Nachrüstverpflichtung. Also kann man sich auch schlecht auf einen Bestandschutz der liegenden Leitung berufen, wenn man daran was macht.

Und bei einer Neuinstallation hat ein PEN halt 10mm² oder noch höheren Querschnitt zu haben.



Ganz sicher 100% "legale" Möglichkeit ist da nur, mit Steckdosenleisten zu arbeiten...



Klar. Werden genügend Elektriker so machen. Aber wenn was passiert, kann man damit schon Probleme kriegen...



Schwierig ist das natürlich schon, wenn z.B. die Zuleitung zur Verteilung nur 4 oder 6mm² hat. Aber da hab ich persönlich weniger ein Problem damit, einen neuen Stromkreis an einen 6mm²-PEN einer UV anzuschließen, als an einen 1,5mm² einer Steckdose. Denn 1,5mm² kann verdammt schnell brechen - und ist dann außerdem ja schon zigmal rumgeschleift über X klemmstellen. Da ist die Gefahr eines PEN-Bruches (was ja das gefährliche Problem von TN-C überhaupt ist) schon _deutlich_ höher als bei einer 6mm²-UV-Zuleitung.



Im Endeffekt muß es jeder Elektriker selbst verantworten, wie er das Auslegt



Gruß

Didi

geschrieben von

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