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Smiley Re: sieht eher so aus..
Wieviel Millifarad pro Ampere benötigt werden, hängt von der Differenzspannung ab. Wenn man den Strom in Milliampere und die Kapazität in µF angibt, dann lautet die Faustformel:

C = 10µF x I/Differenzspannung.



Mal für ein einfaches Steckernetzteil (stabilisiert) ausgerechnet, dass 12 Volt 500 mA liefern soll:

Leerlaufspannung am Ladeelko 20 Volt (Faktor Wurzel 2 mal übliche Spannungsüberhöhung am Trafo für den Leerlauffall). Sagen wir mal die bricht unter Last auf eine Spitzenspannung von 17 Volt ein (Trafowiderstand). Und der Spannungsregler verbraucht 3 Volt = 15 Volt werden benötigt. Bei nur 2 Volt Differenzspannung ergibt sich 2500 µF, also das 5-fache in Millifarad zum Strom in Ampere.



Andere Rechnung:

Ich benutze einen Brückengleichrichter aus Schottky-Dioden (Ersparnis 1 Volt) und einen Low-Drop-Regler (Ersparnis 2 Volt). Dann habe ich eine Differenzspannung von 5 Volt. => 1000 µF Ladekondensator. Das könnte man jetzt weiterspinnen mit einem Trafo, der weniger einbricht. Insgesamt gilt je dicker der Ladeelko, desto heißer wird der Trafo. Er muss dann erhebliche Stoßströme im Spannungsmaximum auf einen Elko liefern, der fast wie ein Kurzschluss wirkt. In diesem Bereich bringt der Trafo zwar Maximalleistung, aber bei schlechtem Wirkungsgrad (=> Hitze). Weil über die Kombination Trafo, Brückengleichrichter, Ladeelko eine Spannungserhöhung stattfindet (auf die Sinusspitzen aufladen), sollte der Trafo ohnehin 50% überdimensioniert sein.

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