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Smiley Re: Peter Norton war der erste "Utility-Guru"
Hallo ameise,



es wird bei allen Utilities früher oder später, mehr oder minder Probleme geben, sobald eine PC-Konfiguration mehr "Variablen" enthält als die Algorithmen erlauben/vorsehen. Daher ist ja z.B. das "Live Update" (vergleichbar den Microsoft Sicherheits- oder den Antiviren-Updates) für Norton Utilities bzw. System Works geschaffen worden, um die "Risiken und Nebenwirkungen" von System- und/oder Konfigurationsupgrades ausgleichen zu können.



Also, mir persönlich gefallen die NU (unter Windows 98 SE) ganz gut und nur für die Defragmentierung im abgesicherten Modus (Norton geht da nicht) setze ich Intels DEFRAG (bzw. dessen schnelleren Freeware-Ersatz) für Windows ein.



Der Norton Registry Editor entspricht REGEDIT mit einigen Zusatzfunktionen, dient jedoch nicht der Optimierung. Dafür ist der Norton Optimierungsassistent zuständig (Programm-Menü "Leistung verbessern" - zusammen mit Speed Disk, dem HD-Defragmentierer), mit welchem auch die Auslagerungsdatei defragmentiert wird.



Die Auslagerungsdatei (WIN386.SWP) belegt zunächst, von Windows automatisch konfiguriert, den gesamten freien Speicherplatz der ihr zugewiesenen Festplatte bzw. des logischen Laufwerks. Dorthin werden Daten verlagert, die im Arbeits- bzw. Erweiterungsspeicher keinen Platz mehr finden bzw. bei Bedarf wieder etwas schneller zur Vefügung stehen sollen. Ab 512 MB RAM und mehr benötigt man sie eigentlich (bislang) gar nicht mehr, es sei denn, installierte Programme wollen explizit darauf zugreifen.

Unter 512 MB ist eine Auslagerungsdatei des fixen 1,5...2-fachen RAM-Wertes zu empfehlen, einstellbar unter . Dort Windows "die Kontrolle entziehen", das schnellste Laufwerk auswählen und die "Min.-/Max."-Werte gleichsetzen, bei 256 MB RAM z.B. auf 384...512 MB. Durch diese Maßnahme werden auch Auslagerungsdaten nicht mehr auf der ganzen Platte verstreut (= fragmentiert) abgelegt, sondern stets innerhalb dieses reservierten Bereichs, von Norton an den Anfang verlegt, um den schnellsten Zugriff zu gewährleisten.

Mit DXDiag (Test-Komponente von DirectX) kannst du übrigens die Belegung der Auslagerungsdatei ermitteln.



Die jv16 Power Tools habe ich deinstalliert, weil mir seit Einführung der kostenpflichtigen Folgeversion ständig "vorgebruttelt" wird, sie seien veraltet und müssten daher beendet werden. Beim Vorgänger "Registry Cleaner" passiert das nicht - und der ist auch schon sehr gut. Noch besser ist allerdings TuneUp 200x, besonders die demnächst erscheinende Version 2004: Sie erlaubt die "1-Klick-Wartung" des PCs in den 4 wichtigsten/kritischsten Bereichen Registry, Anwendungen, Fragmentierung und Datenmüll.

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