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Smiley Das K7VT2 ist schon APIC fähig und unterstützt daher 24 IRQ´s...
APIC = mehr IRQ´s und Leistungssteigerung durch schnellere Interruptanforderung!

Nur möglich bei multiprozessorfähigen Betriebssystemen wie z.b. Win XP. Das erkennt und nutzt die APIC-Fähigkeit des boards automatisch ) .

APIC ist ein Teil von ACPI

(das vollautomatische Konfigurations und Powermanagement ; seit Win 98 SE.)

Dass sich mehrere Geräte einen IRQ teilen, bzw. IRQ Konflikte müssten daher mit dem K7VT2 unter WinXP eigentlich der Vergangenheit angehören !



Aber windows macht dank ACPI halt was es will und legt in seinem unergründlichen Ratschluss trotzdem evtl. 3 Geräte auf einen IRQ , während es andere frei lässt :-)

Aber selbst dann macht´s normalerweise nichts , weil natürlich auch das "gute,alte" IRQ Sharing weiter unterstützt wird .



Was die evtl. gewünschte manuelle IRQ Verteilung betrifft :

Bei neuen boards kann ACPI nicht mehr deaktiviert werden.

Da WinXP dank ACPI die volle Kontrolle über die Ressourcenverteilung (und Stromsparmodi)übernimmt ,gibt´s im bios neuerer boards auch keine IRQ Verteilung oder sonstwas mehr zum einstellen.

Und selbst bei (älteren) boards , wo es solche Optionen im bios evtl. noch gibt,

kümmert sich Windows ab 98SE dank ACPI herzlich wenig um diese Einstellungen.

(Deshalb ist es auch normal, dass das bios evtl. eine andere IRQ Verteilung als windows anzeigt)

Windows installiert sich selbst bei evtl. vorhandener Bios-Option "ACPI Disabled" trotzdem im ACPI-Modus.

Die Option war eh noch nie klar, bzw. sowieso wirkungslos.

(Laut Microsoft bekommt ein Board das WHQL-Logo nur dann, wenn das ACPI-BIOS nicht vom Anwender abschaltbar ist.)



Das heisst also kurz gesagt :

Manuelle Ressourcenverteilung kannst Du Dir abschminken !

Es gibt zwar gewisse Tricks , um ACPI zu deaktivieren , Ist aber umständlich/kritisch und nicht ! empfehlenswert !

Ohne ACPI gäbe es dann auch keine Stromsparmodi mehr ; bei APIC fähigen boards keine 24 IRQ`s mehr; Systemleistung würde sinken usw. usw.

Abgesehen davon , läuft zumindest WinXP ohne ACPI nicht mehr bzw. produziert Abstürze und sonstige unvorhersehbare "Feinheiten".



Bei dem genannten Problem bin ich daher auch relativ ratlos.

Müsste normalerweise alles automatisch gehen (So ist´s zumindest bei meinem K7VT2).

Möglich dass eine oder mehrere Steckkarten noch kein Plug and Play unterstützen bzw. zumindest nicht sonderlich ACPI kompatibel sind !

Oder bestimmte Steckkarten auf bestimmten Steckplätzen Zicken machen(kommt öfter vor).



Hab daher nur folgende Ratschläge :

Vor der Neuinstallation von WinXP :



- Steckkarten in den Steckplätzen tauschen !

Dann verteilt windows die Ressourcen anders und es wird auch eine evtl. Inkompatibilität von bestimmten Steckkarten mit bestimmten Steckplätzen vermieden (Musst halt evtl. mehrere Anordnungsvarianten testen)



- Dabei ersten PCI-Slot nach dem AGP möglichst frei lassen !



- evtl.CMOS reset durchführen (Lötpunkte auf dem board überbrücken .

nur im Ausgeschalteten Zustand ! Näheres siehe board Handbuch )



Sonstige Massnahmen/Möglichkeiten :

- Dürfte selbstverständlich sein :

Im Bios bei der Bootreihenfolge zur WinXP Installation das CD-Rom Laufwerk an erste Stelle setzen und von der WinXP CD booten/installieren .

Um allen Müll zu entfernen , im Installationsverlauf bei der Auswahl der Partitionen , Partition löschen und neu formatieren . WinXP nicht einfach drüberbügeln !

(Das verweigert WinXP aber m.W. sowieso .)



- Neuestes Bios für das K7VT2 (ver 1.30 ) . Beseitigt einige kleinere Kinderkrankheiten.

(Manche Digitale TV-Karten machten z.b. Zicken. Drehzahl langsam drehender CPU Lüfter wurde nicht angezeigt )

Fügt dem bios wenigstens minimale Optimierungsoptionen hinzu

(AGP Fast Write kann jetzt aktiviert werden ; CAS Latency kann verstellt/erhöht werden) .

Und allgemein wurde die Kompatibilität weiter verbessert.



- Neueste VIA 4in1 chipsatztreiber

und neueste Treiber für alle Steckkarten . Mit neuen Treibern wird normalerweise auch die ACPI Kompatibilität erhöht !

Beispiel : Soundkarten sind erst mit neuen WDM Treibern 100 prozent ACPI kompatibel (hoffentlich :-)



- Es gibt (ältere)Karten, die evtl. noch einen Jumper zum Umstellen von Plug and Play auf Manuell haben (Auf Plug and Play stellen)

Oder evtl. ein eigenes bios onboard haben (möglichst deaktivieren oder zumindest Einstellungen prüfen/ändern)



- Nicht zuletzt reagiert winXP sehr empfindlich auf schlechten Speicher !

Vor allem auch schon bei der Installation gibt´s dadurch dubiose Fehlermeldungen /Dateifehler !

Verwendest Du evtl. No-Name Speicherriegel ?

Bei den heutigen Systemen ist Markenspeicher praktisch Pflicht .

Das K7VT2 ist da nicht sonderlich wählerisch . "Mag" aber besonders Infineon Riegel .



- WinXP-CD auf Verschmutzung prüfen . Da ist XP bei der Installation auch recht empfindlich.



Grüsse













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