title image


Smiley Re: RAM und Systemressourcen (off topic)
128 MB RAM reicht für normale Bedürfnisse unter W98 auch aus.



Du schreibst: "ich hab mir ein Programm gebastelt, womit ich die Speicherbewegung zahlenmäßig sehen kann"



Besser als den freien RAM nur zu sehen, ist es, in regelmäßigen Abständen automatisiert RAM freigeben zu lassen, denn Windows selbst kann das nicht. Erst wenn der RAM voll ist, lagert Windows Arbeitsspeicher auf die Festplatte aus - was je nach System nur unnötig Zeit kostet, aber nicht zu Fehlern/Fehlermeldungen führt. RAM-Booster sorgen (vereinfacht erklärt;-) dafür, dass der RAM erst gar nicht voll wird, indem sie in einzustellenden Zeitabständen altes Zeugs aus dem RAM herauswerfen.



Näheres samt Toolz unter

http://www.webattack.com/get/cacheman.shtml

oder

http://www.meikel.com/en/products/freemem/



Von Cacheman gibt es eine Freewareversion, und er kann mehr als sich nur um den RAM zu kümmern. FreeMemPro ist simpler aber für seinen Zweck ausgezeichnet.



Beide Progs zeigen neben ihrer Tätigkeit auch den freien RAM in der Taskleiste an.



Aber wie gesagt, die Opera-Meldung "Zu wenig Systemressourcen" BEZIEHT SICH NICHT AUF DEN RAM, sondern auf die Systemressourcen, die etwas anderes sind - das habe ich wohl nicht gut erklärt. Unten deshalb eine gute Erklärung zu den Systemressourcen (nicht von mir). ZoneAlarm belegte übrigens in der Pro-Version auf meiner Kiste über 10 % Systemressourcen (zum Vergleich: Outpost benötigt nur 3 %); wenn dann noch andere ressourcenhungrige Progrämmchen wie WebWasher (ebenfalls 10 %), ein Antivirus-Programm und ähnliche kleine Helferchen geladen sind, bleibt für Opera nicht mehr allzu viel übrig, denn schon Windows benötigt ja um die 40 % Systemressourcen.



______________________________





Was sind die Systemressourcen?



Neben den Schutzverletzungen sorgt ein weiteres Detail im Windows-Konzept für eine nicht allzu große Stabilität: Gemeint sind die Systemressourcen.



Dazu muß man wissen, daß sich der Teil von Windows, der Anwendungen ausführt, aus drei Modulen mit klar getrennten Aufgaben zusammensetzt:



USER.EXE

Tastatur, Signaltöne, Maus, Timer- und Kommunikations-Hardware usw.



GDI.EXE

Grafiken und Druck



KERNEL.EXE

Laden und Ausführen von Programmen, Speicherverwaltung und Zeiteinteilung



Die drei Komponenten werden beim Windows-Start alle geladen.



USER und GDI steuern zusammen den Prozentsatz der freien Ressourcen. Jedes der beiden Module reserviert dazu einen globalen Speicher in seinem Datensegment mit der Größe 64 kByte. Folgende Dinge beanspruchen in diesen 2 x 64 kByte Platz:



Jedes Fenster benötigt einen Datenblock außerhalb des lokalen Speichers des USER-Moduls. Genauso belegt jedes Menü dort Speicher. Jedes Symbol, jeder Stift (zum Zeichnen von Linien) und jeder Pinsel (zum Füllen von Flächen) muß im lokalen Speicher des GDI-Moduls untergebracht werden.



Der prozentuale Anteil an freien Systemressourcen ist nun der verbleibende freie Anteil des USER- oder GDI-Moduls. Sie bekommen den jeweils kleineren angezeigt, wenn Sie im Programm-Manager den Menüeintrag Hilfe/Info... aktivieren. Man wird nie erleben, daß dort einmal 100% steht, da Windows unmittelbar nach dem Start bereits Systemressourcen nutzt.



Es empfiehlt sich, diesen Wert während einer längeren Windows-Sitzung unter Kontrolle zu behalten. Leider geben nicht alle Anwendungen nach ihrer ordnungsgemäßen Beendigung die genutzten Systemressourcen vollständig an Windows zurück. Manchmal scheint es, als würden Systemressourcen eher verbraucht als gebraucht. Sinkt deshalb der Wert unter ca. 30%, sollte man Windows prophylaktisch neu starten. Eine genaue "Gefahrengrenze" läßt sich hier nicht festlegen. Manche Systeme funktionieren mit noch weniger freien Ressourcen, andere geben schon weit eher den Geist auf.









geschrieben von

Login

E-Mail:
  

Passwort:
  

Beitrag anfügen

Symbol:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überschrift: