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Smiley Dein Weg ist nicht verkehrt ... hier noch einige Tip's
Hallo,der Weg sich einige Angebote einholen zu wollen ist sicherlich nicht verkehrt, denn wie in so vielen Branchen sind die Preise-/Leistungen enorm unterschiedlich.Eines der Probleme von Geschäftsbetreibern ist oft die nicht beurteilbarkeit einer Internetpräsenz.Man sollte zunächst einmal für sich selber entscheiden was man eigentlich im Internet will. Dazu gibt es mehrere Formen der Webgestaltung die natürlich auch davon abhängig ist in welcher Branche man tätig ist.- Visitenkartenpräsentation:Eine Präsentation, die das Unternehmen kurz umschreibt, und ggf. eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme per eMail bietet sowie vielleicht eine Mitarbeitersuche (Jobbörse). Dies würde umgefähr eines kleinen Folders entsprechen welchen Du für Deine Firma produzieren lassen würdest.Dabei ist zu berücksichtigen, das derartige Präsentationen die eigentlich im Internet keine Kunden bringen, sondern lediglich dem "Ich bin dabei ..." Gefühl zuträglich ist.Diese Art der Präsentation wird meist aus Namenssicherungsgründen verwendet und ist naturgemäss "relativ" günstig. Dabei sollte man aber auch berücksichtigen, das man sich natürlich auch schnell damit negativ outen kann, wenn man ggf. auf eine "unprofessionelle" Visitenkartenpräsentation zugreift. Ich denke Angebote - Internet als interaktives Medium:Eine Präsentationsart die leider noch selten genutzt wird, insbesondere daraus resultierend das es viel zu wenige gute Designer/Programmierer gibt.In dieser Präsentation stellst Du zunächst Deinen Betrieb vor und bietest den Kunden die Möglichkeit interaktiv mit Dir/Deinem Betrieb zu kommunizieren, z.B. Statusanzeigen von Aufträgen, Statusanzeigen vom Rechnungswesen (Buchhaltung), Addressdatenpflege, Terminierungen, Kommunikation, kombination mit dem Intranet und dessen Datenbestände, Lieferbakeitsrelationen usw.Diese Art der Präsentation ist schon recht professionell und wird wohl kaum Fraglich ob man damit nur einen einzigen Kunden dazugewinnt, allerdings vorhandene Kunden kann man damit sehr gut an der Stange halten und die werden diese Art der Kommunikation wenn sie denn Möglich ist auch nutzen (soweit deine Zielgruppe überhaupt im relavanten Bereich Internet-Fähgig ist, also 18-35 Jahre vorwiegend männlich).- InternetshopFür einige (insbesondere Versandhändler) ist auch die Überlegung einer Shoppräsentation recht interessant. Man sollte allerdings dann die vorgenannten Punkte mit einfliessen lassen.Der Vorteil eines Shops ist es, das Kunden gewonnen werden können und sogar einen nicht unerheblichen Anteil aus dem Internet an Zugewinn bringen. Dazu ist es aber notwendig das die Seiten auch entsprechend umworben werden. Ausserdem ist natürlich auch die Produktgruppe eingeschränkt. Ein TaxiUnternehmer wird kaum damit erfolg haben :-)Die Kosten für einen Shop mit bis zu 500 Artikeln dürften sich auf mindestens 30.000,- belaufen.- InformationsseitenEine immer wieder gerne genommene Variante sind Informationsseiten im Internet. Dabei ist aber zu beachten das das Einpflegen von Informationen ein hoher Kostenfaktor ist. Der Vorteil vom Bereitstellen von aktuellen Informationen ist, der relativ hohe Besucherstrom. Diese Besucher können dabei geschickt zum Kauf animiert werden. Das macht aber eigentlich nur Sinn in Verbindung mit einer Shop-Präsentation.Die Startkosten für ein Informationsseitensystem würde ich auf ca. 10.000 schätzen, dazu käme noch ein entsprechender Shop. Allerdings muß berücksichtigt werden das hinterher noch entsprechend Manpower benötigt wird für die Informationspflege. Je nach Qualität wohl so ca. 1-3 Arbeitsstunden werktäglich. Dummerweise lebt das Internet auch am Wochenende so, das eine Informationseinpflege (je nach Branche) auch am Sa. So. zu berücksichtigen wäre, dann allerdings ggf. im "Notbetrieb".Es gibt sicherlich noch einige andere Formen der Präsentation im Internet aber das kann man nur unter Zugrundelegung sämtlicher Firmendaten entscheiden.Zu Deiner Frage ob Seiten-Stunden-Pauschal abgerechnet wird, kann man eigentlich sagen ... letztendlich ist es egal, wobei natürlich eine Seitenabrechnung sehr unseriös ist. Das teuerste und aufwendigste an einer darartigen Präsentation ist das Basement wie z.B. Layout, Struktur usw.Das heißt, ein großer Teil des Geldes geht meist schon VOR der ersten Seite drauf. Wenn dann ein Konzept steht, das Layout von allen Seiten für gut betrachtet wurde, dann ist die Umsetzung der ersten HTML-Seite die Hauptarbeit. Danach wird immer wieder das gleiche Template verwendet und innerhalb weniger Minuten sind die folgeseiten erstellt.Andererseits kann man natürlich pauschal behaupten das eine Präsentation die aus 200 Seiten besteht xy an Zeit benötigt und deshalb eine Pauschale je Seite anbieten. Diese Pauschale wäre dann aber nicht mehr gültig wenn die Seitenanzahl schwankt, deshalb ist eine derartige Angebotsform recht unsinnig.Besser sind da die häufig verwendeten Pauschalangebote, wobei diese oft den Kundenachteil haben, das entweder die Pauschale zu niedrig angesetzt wird und der Webseitenentwickler schon vorher Pleite ist, weil er 2 Wochen geplant hat aber Deine Ideen für 3 Monate reichen oder der Entwickler hat in dem Bereich Erfahrung und weiß, daß eine gute Präsentation 2-3 Monate bis zum tatsächlichen laufen benötigt und wird Dir in der Pauschale um auf Nummer sicher zu gehen 4 Monate vorkalkulieren. (diese Zeiten beziehen sich auf die Zusammenarbeitszeit nicht auf die 173 Arbeitsstunden! also keine Panik 4 Monatsgehälter wird keiner kassieren :-)).Auf alle Fälle ist es so, das ein Pauschalangebot meist zu teuer ist und vor allem von vornherein ein aufwendiges Pflichtenheft erfordert, sowie eine klare Abstimmung von vornherein, denn sonst bleibt einer der Beiden Anbieter/Kunde bei der Aktion auf der Strecke. Im professionellen Bereich werden zwar auch NUR Pauschalangebote gemacht, aber in derartigen Dimensionen die für den "normalgewerbetreibenden" nicht interessant ist. Es werden in dem Fall Werbeetas bereitgestellt, die eine Werbeagentur für komplette Produktwerbung ausgeben kann, hier redet man aber ehr im 7 Stelligen Bereich.Die Stundenabrechnung ist eigentlich eine recht angenehme Sache für alle beteiligten. Änderungen können sofort durchgeführt werden und bedürfen keiner Vertragsänderung man kann zusammenwachsen, Ideen können eingebracht werden bzw. wieder verworfen werden. Keiner fühlt sich übervorteilt. Einziger Haken, es gibt halt Leute die sind schnell und es gibt Leute die sind nicht so schnell ... man kann dann evtl. bei den langsamen oder in einigen Bereichen unwissenden ggf. zuviel bezahlen. Ausserdem sind bei dieser Art Werksverträge leider auch die Mißerfolge voll zu finanzieren. Allerdings kann man relativ schnell ermitteln ob jemand der geeignete Mann/Frau ist für die Aufgabe und ggf. schon nach wenigen Stunden die Aktion abbrechen, damit relativiert sich der Verlust.Die Preise sind insgesammt sind regional abhängig und natürlich auch vom eigenen Anspruch. In Süddeutschland wirst Du nahezu 30% mehr für eine Präsentation zahlen wie in Norddeutschland, alleine durch das extrem unterschiedliche Gehaltsgefälle. Freelancer bekommt man in deutschland zwischen 50,- bis 90,- DM die Stunde. Stundenlöne von 120-300 DM sind irreal für größere Aufträge. Keine Firma kann derartige Stundenlöhne am Markt durchsetzen, aber versuchen tun es trotzdem welche. Derartige Stundenlöhne werden in der Wirtschaft nur bezahlt bei 2-3 Stunden Einsätzen von absoluten Spezialisten die nicht kurzfristig anders zu bekommen sind.Der Preis einer Firma sagt nicht viel über die Qualität aus, denn es gibt wirklich gute Leute die sich für 50,- DM prostituieren, oftmals sind einige Technikfreaks so weltfremd das sie nicht merken evtl. ausgenutzt zu werden. Allerdings sind das auch Leute die vom kaufmännischen nicht den Durchblick haben und ggf. dadurch nur für bestimmte Teilbereiche einer Webseitengestaltung einsetzbar sind, oftmals sind es auch keine guten Grafiker.Da ist schon das nächste Problem, für einen erfolgreichen Internetauftritt benötigt man eigentlich nicht EINE Person sondern ganz viele:1. einen Designer der grafisch und Strukturanlytisch denken kann.2. einen Programmierer der die Ideen des Desigerns umsetzt und ggf. eigene technische gute Ideen einbgringt und sich positiv mit dem Designer austauscht. Ein Hand in Hand arbeiten ist zwingend notwendig, da die meisten Designer nicht wissen was technisch überhaupt machbar ist.3. einen Kaufmann der ggf. die Angebote des unternehmens auf richtigkeit Prüft4. einen Lektor der die Seiten auf qualitativ gutes Deutsch (evtl. neue Rechtschreibreform) prüft und korrigiert (eine Sache unter der ich immer stark leide :-)).5. einen Anwalt, der ggf. die Seiten auf Wettbewerbsrechtliche Fehler überprüft.Es ist äusserst schwer diese 5 Personen unter einen Hut zu bekommen. Je nach professionalitätserforderniss kann alerdings die Position 3-5 eine betriebsinterne Person übernehmen. Aber 1-2 sollte man schon trennen, ansonsten taugt das ganze nichts.So ... nun hab ich auch mal dazu Stellung genommen, und sicherlich werden einige Frontpager sich jetzt die Haare raufen :-) Aber es funktioniert tatsächlich nur so wie vorstehend aufgeführt.Versuche eine günstige Page für 1-2 tsd. DM erstellen zu lassen ist von vornherein zum nichterfolg verurteilt und prinzipiell rausgeschmissenes Geld, es sei denn der gewerbetreibende hat eine weltweit einmalige Geschäftsidee die so gut/günstig ist, das keine Werbung notwendig ist. Allerdings hat er dann wohl auch genug Geld um etwas professionelles erstellen zu lassen.Zu beachten ist auch noch, das die Leistung "Suchmaschineneintrag" nicht zu einer Seitengestaltung gehört. Derartige Sonderleistungen muß man zusätzlich im Bereich Webpromotion einkaufen, ein guter Suchmaschineneintrag kostet mit der dazugehörigen Konzeptionierung min. 2-5 tsd. DM ! Lass Dir von niemanden erzählen es geht auch für 300,- DM es geht definitiv nicht!So .. nun hab ich aber genug geschrieben :-) gibt es hier eigentlich Leute im Forum die soviel geschriebenes von mir lesen?Gruß aus HamburgKnud Schiffmann

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