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Smiley Re: Was ist ein Router?
Als Router kann man einen Rechner bezeichnen, der zwischen zwei Netzwerken geschaltet ist. Im Grunde genommen ist es nur ein Rechner der zwei Netzwerkkarten besitzt. Die eine Netztwerkkarte hat die eine IP Adresse und ist in einem Netz, die andere Karte hat eine andere IP und ist in einem anderem Netz. Über den Router sind die beiden Netze verbunden und man kann von dem einem Netzt über den Router auf das andere Netz zugreifen. In einer Firma hat zum Beispiel jede Abteilung ein eigenes Netz. Über die Router sind sie ein großes Netztwerk. Router sind also Verbindungsrechner zwischen den einzelnen Netzen. Typisch für Router sind die zwei Netzwerkkarten mit denen der Rechner in zwei Netzen sein kann.



Das Internet ist auch Netz. Haben wir zwischen unserem Rechner und dem Internet einen weiteren Rechner, dann ist es ein Router. So sieht es auch in Firmennetzwerken aus. Es gibt einen Rechner der im Internet ist. Mit der einen Netzwerkkarte ist er im Internet, mit der anderen Karte im Firmennetzwerk. Wobei der Internetpart nicht unbedingt eine DSL Verbindung sein muß. Es kann auch ein Rechner mit einer ISDN Karte und Netztwerkkarte sein. Wichtig ist, daß es zwei Netze verbindet.



So einen Router Rechner kann man wunderbar konfigurieren. Da er nicht der Rechner ist mit dem man surft, haben Programme und Scripte die man aus dem Internet geladen hat keine direkte Auswirkung auf den Router. Es kann sich zum Beispiel kein Dialer installieren, da er nur auf dem Client ausgeführt werden kann, aber nicht auf dem Router. Es sind zwei verschiedene Rechner. Auch sonst ist es schwer für Schädlinge Einfluss auf die Internetverbindung zu nehmen. Mehr noch. Da es sich um einen separaten Rechner handelt, können Programme auf dem Router von Schädlingen auf dem Client nicht beeinflußt werden. Eine PFW die auf einem Router installiert ist, kann von einem Trojaner nicht abgeschaltet werden. Wenn, dann muß er das Netzwerk knacken um an den Router zu kommen. Und das ist nicht so einfach. Somit kann man auf dem Router zusätzliche Sicherheitssoftware installieren. Damit ist nicht unbedingt eine PFW gemeint. Es gibt noch andere Sicherheitstools.



Eins dieser Tools ist ein Portblocker. Er blockiert alle Ports bis auf die, die explizit freigeschaltet wurden. Somit kann, soweit der Router selbst gut gesichert ist, der Client nicht so leicht gehackt werden.



Nun haben sich einige Entwickler gedacht, daß man sich den ganzen Rechner sparen kann. Das ist doch zu teuer und das kriegt man billiger. Deshalb gibt es Hardware Router, die nur auf das nötigste komprimiert sind. Sie verbinden einzelne Netzteile miteinander und können leicht konfiguriert werden. So kann man sich den teuren Rechner sparen.



Das Neuste im Heimbereich sind Modems mit Router. Wobei sie dann eigentlich entweder Modems oder Router sind. Der AVM FRITZ!Box – DSL-Modem ist zum Beispiel so ein Modem, daß auch ein Router hat. Diesen Router kann man vom Rechner so konfigurieren, daß er sich bei Bedarf automatisch ins Internet einwählt. Auf der anderen Seite bietet er einen DHCP Server. Somit reicht es sich mit der Fritz!Box zu verbinden und schon ist man ein Teil des Netztwerks und hat Zugang auch zu dem anderen Netzwerk, dem Internet. Nebenbei hat dieser Router auch einen Portblocker und sperrt den Rechner von Außen ab. Das ist mit dem Schutz gemeint. Es gibt noch andere DSL-Modem-Router die noch weitere Optionen bieten, aber das ist eigentlich der wichtigste Schutz.



Natürlich kann man auch einen einfachen Hardwre Router zwischen dem DSL Modem und dem Rechner stecken. Solche Router sind eigentlich für größere Netze gemeint, aber wenn man so einen Hardware Router besitzt, dann kann man ihn auch zwischen das Modem und den Clientrecher schalten.

Popov


Diskutiere nie mit einem Irren - zuerst zieht er dich auf sein Niveau herunter und dann fehlt ihm die nötige Erfahrung! ;o)


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