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Smiley Re: 2 PC zusammenfriemeln - wie am besten?
Hallo Erekose,



ich versuch's mal "gaaanz einfach, für die Landwirtschaft*) zum Mitschreiben":



1. Bisherigen PC im abgesicherten Modus hochfahren und sämtliche, nicht weiterverwendete Hardware entfernen bzw. deren Software (beim Wechsel zu einem Mainboard mit anderem Chipsatz auch die Chipsatztreiber) deinstallieren. Die Auslagerungsdatei "Win386.SWP" löschen.

2. PC herunterfahren, die zu übernehmende Hardware ausbauen und statisch sicher aufbewahren.

3. Falls der neue PC erst noch zusammengebaut werden muss, zunächst nur eine Grundkonfiguration mit der nötigsten Hardware erstellen, die neue Festplatte als IDE-1/Master einbauen, partitionieren und mit dem /s-Parameter formatieren. Rechner ausschalten.

4. Jetzt die bisherige Systemfestplatte einbauen (IDE-1/Master) und die neue Festplatte auf IDE-1-Slave "umjumpern".

5. Den neuen PC im abgesicherten Modus starten und den Inhalt der bisherigen Festplatte unter Windows auf die neue Scheibe kopieren. Rechner ausschalten.

6. Die alte Systemplatte raus und die neue zur Primary/Master zurückjumpern.

7. Erster Startversuch im abgesicherten Modus.

8. Für die Hardwareerkennung und das Treibersetup"festival" die erforderlichen Datenträger bereithalten und Rechner-Neustart.

9. Wenn alles wunschgemäß geklappt hat, die Installation von DirectX nicht vergessen - und das System müsste laufen.

10. Weiterer Ausbau des Rechners bis zur Endkonfiguration.



Natürlich werden jetzt Einwände kommen, dass obige keine "saubere"Lösung sei - du möchtest ja aber nicht viel Aufwand mit Neuinstallationen betreiben. Diesen Kritiker/innen muss ich leider recht geben, denn v.a. die Registry (System.dat und User.dat) bleiben nach dieser Prozedur noch vollgepackt mit (hoffentlich ordnungsgemäß deaktivierten) Eintragungen des vorigen Rechners. Mit einem RegistryCleaner (z.B. "jv16 Power Tools" oder "TuneUp 2003") lässt sich zwar eine "Putzete" durchführen, welche jedoch aus Sicherheitsgründen nicht alle offensichtlich/scheinbar ungültigen Bereiche der Registry "plattmachen können". So bleibt auf jeden Fall "Restmüll" übrig, der sich bremsend oder auch störend auswirken kann.



Falls du über Norton Ghost (oder vergleichbare Tools zur Erstellung von Images) verfügst, kannst du von der bisherigen Systemfestplatte auch ein Image erstellen, dieses auf die neue Platte übertragen und das System erst auf dem neuen Rechner "bereinigen". Dies setzt allerdings voraus, dass die neue Hardwarekonfiguration astrein funktioniert, sonst hast du "2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen" = Hardware- und Systemprobleme.

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