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Smiley Re: Bildschrimwiederholfrequenz
Bildwiederholfrequenz:Die Bildwiederholrate des Monitors drückt die Häufigkeit des Bildaufbaus in einer Sekunde aus. Die Phosphorelemente müssen permanent zum Leuchten ,,angeregt" werden. Damit dieses Leuchten nicht in Flimmern ausartet, wird hier eine möglichst hohe Bildwiederholrate gefordert. Der minimale Wert ist durch verschiedene Normen festgelegt, die allerdings alle Jahre mit neuen Werten daher kommen - die neue TCO 99 schreibt z.B. 85 Hz vor. Grundsätzlich kann man jedoch sagen: je höher die Bildwiederholrate, desto besser für das Auge des Anwenders. Bestimmt und gesteuert wird die Bildwiederholrate auch über die Grafikkarte bzw. über deren RAMDAC (s.o.). Grafikkarten verfügen mittlerweile über RAMDACs, die bis über 300 MHz leisten (3dfx Voodoo3 oder Matrox G400MAX). D.h. hier können theoretisch mehr als 300 Mio. Pixel pro Sekunde zum Monitor geschickt werden, das wären weit über 200 Bilder pro Sekunde bei 1280x1024 Pixeln möglich - was jenseits der Leistung heutiger Monitore liegt. Der MHz-Wert der RAMDAC verwirrt auch mehr den Anwender, als er ihm hilft. Jener, auch als ,,Dot clock" bezeichnete Wert der Grafikkarte definiert wie schon erwähnt die theoretische Punktwechselfrequenz. Natürlich schickt die Grafikkarte nicht permanent 300 Mio. Punkte zum Monitor, sondern die verschickten Pixel (als Durchsatz verstanden) orientieren sich am Leistungsvermögen der Monitore, bzw. an dem, was von der VESA (Video Electronics Standards Association) als Standard definiert wird. Die VESA, deren Mitglieder sich aus den führenden Unternehmen der Branche zusammensetzen, hat eine Definition in Gestalt einer Formel zur Berechnung der Monitor- und Grafikkarten Timings aufgestellt. Diese sogenannte GTF (Generalized Timing Formula) ist die Basis für Monitor- und Grafikkartenhersteller, um ein optimales Zusammenspiel zwischen Monitor und Karte zu gewährleisten. Nur wenige Unternehmen, die Monitore und Grafikkarten im Sortiment haben, wie z.B. ELSA, machen da eine Ausnahme, denn sie möchten natürlich individuelle Timings für ihre Monitore programmieren. Frames per second fps:Die Rate der Bilder pro Sekunde stellt ein Maß für den flüssigen Ablauf von Filmsequenzen oder (3D-)Bewegungsabläfen dar. Je mehr Bilder pro Sekunde angezeigt werden, desto ruckelfreier erscheint die Darstellung. Das Fernsehen arbeitet mit 25 fps, ab 15 fps erscheinen Szenen flüssig, 30 fps sind jedoch wünschenswert.

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