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Smiley ich versuche es auch einmal verständlich rüberzubringen ...
Hallo,



1.



Der FSB ist der externe Takt mit der die CPU mit ihrer anderen Peripherie kommuniziert. Mit Speicher, Chipsatz etc. Ist von CPU-Typ zu CPU-Typ etwas verschieden. Den FSB-Takt kann man in der Regel immer niedriger einstellen. Höher geht auch, aber das geht dann ins Übertakten rein und darin sollte man sich schon auskennen und wissen was man macht. Das Verhältnis von FSB und RAM sollte wenn möglich immer gleich sein. Sprich der echte Takt von FSB und RAM soll/muß immer 1:1 sein. Dann erzielt der Rechner im Ganzen die höchste Rechenleistung. Wenn das nicht 1:1 ist, dann takten CPU, Speicher/Chipsatz nicht synchron sondern asynchron und dann kostet es Rechenleistung, weil dann Wartetakte eingefügt werden was man Waitstates nennt. Die Abstufung ist gewöhnlich in 33MHz Schritten bzw. ganz genau 33,33MHz. Damit gerät man nicht in "Grauzonen".



Bsp. mit Intel P4. Der Großteil dieser Teile arbeitet mit einem FSB von 800. Der P4 taktet aber seinen FSB vervierfacht gegenüber dem echten Takt. Nennt sich Quadpumping. Sprich der echte Takt ist 200MHz. Das ist der Takt denn man mit einem Oszilloskop einfach messen könnte. DDR400 Speicher arbeitet mit der "Taktverdopplungtechnik". Double-Date-Rate genannt. Heißt, der echte Takt beträgt auch hier 200MHz. Deswegen nimmt man in diesem Fall zum P4 mit FSB 800 auch DDR400 Speichermodule und keine DDR333 oder gar DDR266. Wegen dem 1:1.



2.



Du meinst nicht PC400 sondern DDR400.

kleine Übersicht:

DDR266 = PC2100 = echter Takt 133MHz (Standard-Timing 2.0-3-3)

DDR333 = PC2700 = echter Takt 166MHz (Standard-Timing 2.5-3-3)

DDR400 = PC3200 = echter Takt 200MHz (Standard-Timing 3.0-3-3)



Ursprünglich und so soll es eigentlich sein ist DDRxxx die Bezeichung für die einzelnen Speicherchips. PCxxxx ist dagegen die eigentliche Bezeichnung für die fertigen Speichermodule. Da es jedoch wohl kaum jemanden geben wird der DDR400 Chips als PC2700 Module verkauft ist das Jacke wie Hose. Ob DDRxxx oder PCxxxx jeder weis was gemeint ist. Das mit dem PCxxxx hast ja schon selbst richtig erkannt. Soll die maximale Datenrate in MB/s angeben.



Die 1024MB in Deinem Bsp. geben die Speicherkapazität an von dem Speichermodul. Also 1024MB sind gleich 1GB. Die Umrechnung ist nicht 1000 sondern 1024. Die gewöhnlichen Einheiten werden quais Zweckentfremdet. Es gibt aber dafür auch offizielle richtige Einheiten die nur niemand verwendet. Siehe Link: Von Kibibits und Gibibytes





3.



Das mit den 64Bit hat was zu tun mit der Registerbreite. Man kann praktisch doppelt so breite ("große") Zahlen auf einmal berechnen wenn man das so vereinfacht sagen darf. Aber der eigentliche Sinn von 64Bit CPU's ist der größere Adressraum vom physikalischen RAM. Also vom echten vorhanden Speicher. Zur Zeit gibts im Desktopbereich die magische Grenze von 4GB wovon nur 3,5GB nutzbar sind. Wobei man auch sagen muß. Richtig echte 64Bit CPU's gibt's noch nicht. Der einzige der dort hin geht ist wohl der Intel Itanium der eine phys. Adressbreite von 50Bit hat.

Innen gibts aber keine solchen krummen Bit's. Entweder man rechnet mit 32 oder 64Bit oder beides gemischt. So wie es eben der Athlon64 derzeit am besten vormacht. Der Intel Itanium ist ein reiner 64Bit Typ. Der kann zwar auch mit 32Bit Software arbeiten aber dann erheblich langsamer. Da fehlt die innere Optimierung. Da es jedoch eine Server-CPU ist stört das niemanden.



Sonst noch Fragen? So lange es in meiner Macht steht ...



Quelle: c't 20/03.


 Tschau
  © Mr. Teflon

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