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Smiley Re: Flächenberechnung
Hallo Gerar,

ich weiss leider nicht in was für einem Format die Bilder vorliegen. Oft werden die Bilder von CT oder MRI im DICOM format gespeichert. Der dazugehörige DICOM viewer sollte in der Lage sein von einem bestimmten Ausschnitt des Bildes (ROI Region of Interest) ein Histogramm zu erstellen. In diesem Histogramm werden auf der x-Achse die Grauwerte(0-1024) und auf der y-Achse die Anzahl der PIXEL mit diesem Grauwert aufgetragen.

Das Objekt von Interesse hat wahrscheinlich mehrere Grauwerte.

Angenommen ein Stück Knochen wird im Röntgenbild sehr hell dargestellt und hat die Grauwerte 950 bis 1024. Dann ergibt die Summe der Anzahl der Grauwerte zwischen 950 und 1024 die Fläche des Knochens in Pixel. Wenn man dann noch die Auflösung des Bildes kennt ist es ein leichtes die Fläche auszurechnen.



Möglicherweise ist es Sinnvoll einwenig mit der Helligkeit und dem Kontrast des Bildes zu Spielen um so das Objekt der Begierde mit so wenig wie möglich Grauwerten darzustellen.



Dasselbe gilt für Bilder im Bitmap Format (bmp,gif, jpeg...) diese können mit Programmen wie Photoshop oder Paintshop Pro bearbeitet werden. Diese Porgramme können auch Histogramme darstellen. Dabei kann man sogar hingehen und mit Zauberstab u.ä. dem Objekt eine bestimmte - bevorzugt rosa oder ähnlich eckelhafte und garantiert nicht im Originalbild vorkommende - Farbe zuweisen und dann per Histogramm genau diese Farbe zu zählen.



Zufällig weiss ich das sich an der Uni in Karlsruhe eine Gruppe mit solchen Sachen auseinandersetzt.

Falls ihr noch Fragen habt könnt ihr auch gerne mailen.

Jeroen

gruss Jeroen




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