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Smiley Bringen wir es auf den Punkt...
Hi Holgi!Also wenn Du Dein Bild nicht mehr bearbeiten mußt, reicht eine Auflösung 150 dpi. Willst Du es allerdings bearbeiten und mit irgendwelchen Effekten etc. versehen, solltest Du eine höhere Auflösung wählen und das Bild nach Fertigstellung an die Ausgabeauflösung anpassen. Probier es einfach mal aus, wie sich die unterschiedlichen Auflösung auf das Druckergebnis auswirken.Hier nochmal was zur grauen Therorie:Bitmap-Bilder haben eine bestimmte Größe und Auflösung, die direkt voneinander abhängig sind und zusammen die Dateigröße bestimmen. Die Auflösung wird in Dpi (dots per inch - Punkte pro Inch) oder Lpi (Lines per inch - Linien pro Inch) angegeben (1 Inch = 2,54 cm). Um das Ganze noch etwas zu verwirren, wird in der Druckbranche mit Rastern gearbeitet, die auf der Basis von Zentimetern berechnet werden. So entspricht z. B. ein 60er Raster mit einer Rasterweite von 60 Linien pro cm einem Raster im englischen Maß 152,4 Dpi (60 x 2,54). Die nötige Auflösung eines Scans richtet sich in erster Linie nach der Auflösung des Ausgabegerätes und der Art des Bildes, wobei eine gewisse Reserve für die Qualität noch mit berücksichtigt werden muß. So ist für Strichscans die direkte Auflösung des Ausgabegerätes maßgebend, während bei Graustufen- und Farbscans die Auflösung des Ausgabegerätes durch 16 geteilt werden muß, da sich bei 256 im Postscript möglichen Graustufen bzw. Abstufungen pro Grundfarbe ein Bildpunkt aus einem Raster von 16 x 16 (=256) Punkten des Ausgabegerätes zusammensetzt. Zusätzlich wird mit einer Qualitätsreserve von etwa 1,5 bis 2 multipliziert. Soll mit weniger Graustufen bzw. Farbabstufungen aber dafür einem feinerem Raster gedruckt werden, so errechnet sich die Scanauflösung aus der Auflösung des Ausgabgerätes geteilt durch die Wurzel aus der Anzahl der gewünschten Graustufen mal der Qualitätsreserve. Die Qualitätsreserve dient dazu, die Unschärfe (die konstruktionsbedingt dadurch entsteht, daß bei einem Bildpunkt auf dem Original, der genau zwischen zwei Scanzeilen liegt, beide Zeilen beeinflußt werden) zu eliminieren, indem verkleinert gedruckt wird. Ein Wert von 1,5 bis 2 ist für eine optimale Qualität erforderlich, höhere Werte vergrößern nur sinnlos die Datei, ohne einen Qualitätsgewinn zu bringen. Sie ist nur für Bilder hinzuzurechnen, die gedruckt werden sollen, nicht für Darstellung am Monitor. Die Größe des Bildes ist die Größe, mit der dann das Bild beim Druck ausgegeben wird. Da sie in den seltensten Fällen mit der Originalgröße übereinstimmen wird, muß das Bild skaliert (maßstäblich vergrößert oder verkleinert) werden. Der Skalierungsfaktor errechnet sich aus Bildgröße geteilt durch Originalgröße multipliziert mit 100 %. Man sollte immer versuchen, das Bild in der optimalen Größe und Auflösung zu scannen, um kompromißlose Qualität bei kleinstmöglicher Dateigröße zu erhalten. Wenn ein Bild in höherer Auflösung als nötig gescannt bzw. kleiner als vorgesehen gedruckt wird, sind bei der Qualität keine Abstriche zu befürchten, nur die Dateien werden größer und somit verlangsamen sich die nachfolgenden Prozesse Bildbearbeitung, Dokumenterstellung und Ausdruck wesentlich. Wenn man bedenkt, daß ein Bild, beim Scannen in der doppelten Auflösung oder Bildgröße, eine vierfach so große Datei erzeugt, kann man sich leicht vorstellen, daß die Arbeit am Computer oder das Warten auf den Ausdruck besonders bei größeren Bildern zur Geduldsprobe werden. Anders sieht es aus, wenn das Bild zu klein oder in zu geringer Auflösung gescannt wurde, bzw. wenn die optische Auflösung des Scanners nicht hoch genug ist. Hier hat man zwar kleine Dateien, denen aber entweder durch Interpolation Daten hinzugefügt werden müssen, wobei Unschärfe und Ungenauigkeiten entstehen, oder bei deren Ausdruck der Treppeneffekt (Aliasing) auftritt, bei dem ein Bildpunkt im Original durch mehrere Bildpunkte im Ausdruck dargestellt wird, was einer geringeren Auflösung im Druck gleichkommt - also in jedem Fall einen Qualitätsverlust. Ist die endgültige Bildgröße beim Scannen noch nicht bekannt, sollte man das Bild in der Größe scannen, die es maximal haben kann. Hier hat man zwar große Dateien, die aber wenn die endgültige Bildgröße feststeht, ohne Qualitätsverlust heruntergerechnet (verkleinert) werden können. Untenstehende Beispiele sollen den Zusammenhang verdeutlichen: Beispiel 1: Gescannt werden soll ein farbiges Bild mit der Endgröße 5 x 7 cm (Bild angeschnitten) für 4farbigen Offsetdruck im 60er Druckraster (Linien pro cm!) mit normaler Qualität, die Vorlagengröße beträgt 15 x 30 cm. Scanauflösung = Rasterweite (l/cm) x 2,54 (cm/inch) x Qualitätsfaktor Scanauflösung = 60 x 2,54 x 1,5 Scanauflösung = 228 Dpi Skalierung = Bildgröße / Originalgröße x 100 % (Diese Werte rechnet die Scansoftware meist automatisch aus.) Skalierung = 5 cm / 15 cm x 100 % (Bei angeschnittenen Bildern sind die Seiten mit dem größeren Verhältnis maßgebend.) Skalierung = 33,3 % Dateigröße = Scanauflösung² x Breite(Endformat) x Höhe(Endformat) x Bytes je Pixel (Errechnet wird hier die unkomprimierte Dateigröße, sie kann beim Speichern abhängig von Bildart und Dateiformat erheblich abweichen. Die Dateigröße ist meist auch im Scanprogramm ersichtlich.) Dateigröße = 228² x (5 cm / 2,54 cm/inch) x (7 cm / 2,54 cm/inch) x 4 Bytes je Pixel Dateigröße = 51.984 x 1,97 x 2,76 x 4 Dateigröße = 1.130.589 Bytes = 1,08 MB Beispiel 2: Gescannt werden soll ein Schwarzweiß-Foto für die Darstellung am Monitor, die Vorlagengröße beträgt 15 x 15 cm, das Bild soll etwa 2/3 der Bildschirmhöhe bei der Auflösung 640 x 480 ausfüllen. Scanauflösung = 100 Dpi (rechnet sich leichter, für Bildschirmausgabe ist die exakte Auflösung unwichtig, nur die Anzahl der Pixel muß stimmen) Bildhöhe(cm) = Höhe(Pixel) x 2,54 cm/inch / Scanauflösung Bildhöhe(cm) = 480 x 2/3 x 2,54 cm/inch / 100 Dpi Bildhöhe(cm) = 8,13 cm Skalierung = Bildgröße / Originalgröße x 100 % (Diese Werte rechnet die Scansoftware meist automatisch aus.) Skalierung = 8,13 cm / 15 cm x 100 % Skalierung = 54,2 % Dateigröße = Breite(Pixel) x Höhe(Pixel) x Bytes je Pixel (Errechnet wird hier die unkomprimierte Dateigröße, sie kann beim Speichern abhängig von Bildart und Dateiformat erheblich abweichen. Die Dateigröße ist meist auch im Scanprogramm ersichtlich.) Dateigröße =320 x 320 x 1 Byte je Pixel(Graustufen) Dateigröße = 102.400 Bytes CUson10
Das Leben ist wie ein Boomerang: Du bekommst zurück, was du gibst.

Wer hat an der Uhr gedreht?


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