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Smiley Klar, wer was anderes behauptet der sollte die Finger von
digitaler Bildbearbeitung lassen.

Bischen auf den Tasten rumklimpern ist zwar ganz nett, aber wenn ich das da ob/unten lese, frage ich mich echt, was hier einige *Pro's* suchen.



Also:



- Papier: Wichtig und entscheidend fuer die Qualitaet der Bilder. Viele unterschaetzen das und nehmen irgendwas. Bitte ein gutes Schreibmaschinenpapier oder Kopierpapier kaufen (geh ma innen Copyshop). Am besten geeignet ist meiner Meinung nach das Farbkopierpapier, weil das leicht beschichtet ist. KEIN TINTENSTRAHLKOPIERER/FAXPAPIER NEHMEN ! Da ist so ne Kreideschicht drauf, das gibt ne Sauerei...

DON'TS: Papier mit irgendwelchen Linien, Karos, Muster etc.

Das bekommst Du NIE wieder raus nach dem Scannen, bzw. nicht ohne unangemessen großen Arbeitsaufwand - und das muss nicht sein, oder ?

- Bleeding Proof Paper: Das benoetigst Du, wenn Du mit

- Copics arbeitest, weil die Tinte dieser Stifte durch normales Papier "durchfliesst". Das Bleeding-Proof Paper hat auf der Unterseite aber noch eine duenne Leimschicht, da geht nichts durch (und ne versaute Zeichnung zu erhalten, nur weil man auf der Seite drueber mit Copics auf normalem Papier gemalt hat ist super scheiße). Im Uebrigen sind die Copics nachfuellbar, wobei Du bedenken solltest, wie viel Du planst in Zukunft zu malen und was. Es gibt von Copics zwei Einsteigersets, das sind die wichtigsten Grundfarben dabei. Kauf Dir dazu aber (wenn Du Dich denn dazu entscheiden solltest) nen Blender und Ersatzspitzen.

Es gibts bei Copics zwei Typen: C Sketch und C Normal. Wobei ich nicht mehr genau weiß, obs die Sketch noch gibt. Die beiden unterscheiden sich durch die Spitzen. Musst mal im Laden anschauen.

Secret Trick: Im Kuehlschrank aufbewahren (nicht einfrieren), dann halten sie laenger !

- Fineliner/Marker: Meiner Mng. nach kannst Du auf nen

- Druckbleistift verzichten, wenn Du die Konturen der Zeichnungen nachfaehrst. Zum Vorzeichnen solltest Du nen guten Druckbleistift (Es gibt mittlerweile von Faber-Castell supercoole mit nem nachfuelbaren Radiereinsatz)verwenden, mit einer relativ duennen (0,3 mm) Mine aus nem HB Graphit. Nimm bitte keine weiche Mine, weil die nur schmiert, aber auch keine zu harte, weil die Striche dann das Papier zerkratzen und schlecht zu radieren sind. Meine Tipps zum Marker sind die Stabilos (fine), die Staedler Pigment Liner 0,1 -0,7 mm oder viel besser noch (viel besser) der Staedler Lumocolor permanent (in S/F/M). Das ist ein wasserfester Stift, der wirklich gut malt und nachfuellbar ist. Allerdings ist es bei dem so, dass der Strich nicht mehr zu radieren ist. Du solltest den also vielleicht erst nehmen, wenn Du bischen besser bist (so wie ich - JAH !). Fehler kann man dann aber nur noch am PC wegradieren.

Dafuer hat er einen unschaetzbaren Vorteil: Du kannst damit auf

- Folien malen! Am besten Overheadfolien nehmen oder Architektenpapier. Viele malen nicht auf Folien, weil die bischen teuerer sind und man schlecht farbig drauf malen kann. Fuer reine SW grafiken sind sie aber echt geniel, denn das ist wie Schlittschuhfahren - wirklich. Der Stift gleitet so sanft ueber die Folie, Du bekommst traumhaft natuerliche Striche. Das muss natuerlich zum jeweiligen Typ passen - You decide.

- Radierer. Bitte, Bitte kauf Dir keinen dieser "Sandpapierradierer" (damals, Grundschule, rot/blau - remember). Damit rubbelst Du nur das Papier auf, was dann beim Druebermalen zur Folge hat, dass die Tinte vom Stift so richtig schoen quer in die Fasern vom Papier laeuft - SUPI ! Der ultimative Tipp hier ist der Tikky Eraser Refill Pen von Rotring - ein nachfuellbarer Radierstift. Damit kommst Du radierst Du wie mit nem normalen Stift.

Als Alternative nimmst Du den Eddingradierer, der so in einer blauen Plastikummantelung steckt (kann den Namen auf meinem leider nicht mehr erkennen). Grundsaetzlich sollte er weich sein und einen glatten Abrieb haben, denn dann versaust Du Dir die Zeichnung nicht...

- Scannen: Ich weiß leider nicht, was Du mit den Zeichnungen dann spaeter mal machen willst, aber die oben beschriebenen Werkzeuge erleichtern Dir entscheidend die Nacharbeit am PC. Grundsaetzlich solltest Du Dich auf dem Papier an einer Geraden orientieren (am besten obere Blattkante) und das Blatt beim Scannen dann damit auch gut an einer Seite (je nach Scanner) anlegen.

Das Drehen von eingescannten Skizzen, Bildern etc. ist immer problematisch, bzw. Du musst rumbasteln und verlierst Zeit.



-> Der Ablauf grundsaetzlich ist so: Du zeichnest das Bild/Skizze etc. mit dem Bleistift vor, korrigierst das noch, zeichnest mit dem Fineliner/Marker die Konturen nach,

radierst den Bleistift raus (!), dann nimmst Du erst die Copics (andersrum gibts ne tierische Sauerei) und scannst das Ergebnis dann im RGB Modus ein. Persoenlich verzichte ich mittlerweile ganz auf die Copics, scanne die Skizze in Graustufen ein, reduziere auf Schwarzweiß, wandle in RGB um und faerbe die Flaechen dann am PC. Der Vorteil davon ist, dass ich kaum Arbeit mit dem Saeubern des Scans habe (weil das Bild nur Schwarze und weiße Werte enthaelt) und nachher leicht mehrere Varianten von einem Bild erstellen und speichern kann. Wichtig ist dabei allerdings, dass Du gut darauf achtest, dass Du die Konturen o.ä. schließt, denn sonst musst Du das am PC korrigieren, weil Dir sonst die Farben "auslaufen". Der PC weiß nicht, WO Du Farbe haben willst und wo nicht. Eine nachtraegliche Vektorisierung (fuer Flash evtl.) faellt Dir nach der Vorbereitung uebrigens nur noch ein Zehntel so schwer (mindestens) !!



Wenn Du nur die Haelfte der Tipps oben beherzigst, dann bekommst Du schon ein Superergebnis, bei allen ein PERFEKTES !



Any Questions ?



Yours

DOM


"In the beginning the Universe was created. This has made a lot of people very angry and been widely regarded as a bad move." (The Book)

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