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Smiley Re: PC an Hifi-Anlage angeschlossen (rauschen)
Ziemlich klarer Fall!Siehe www.zakath.de , Audioseite, ganz unten. Auszug:"Brummen und andere Störgeräusche: Dieses Brummen stammt aus dem 220 Volt- Versorgungsnetz, es wird in eine sogenannte Masseschleife induziert. Diese Schleife entsteht, wenn man zwei Geräte, die über den Schutzleiter oder eine andere Leitung (z. B. Antennenkabel) geerdet sind, zusätzlich mit einem Audiokabel verbindet. Das Brummen verschwindet, wenn man die direkte leitende Verbindung auftrennt – entweder mit einem Mantelstromfilter, der in die Antennenleitung eingeschleift wird (Fachhandel, ca. 20 DM), oder mit einem Audio- Übertrager, der die direkte Kopplung von Audioausgang (PC) und Eingang (HiFi- Verstärker) aufhebt. Wenn man das Antennenkabel vom Receiver/Tuner abzieht und das Brummen dadurch verschwindet, hilft der Mantelstromfilter. Ist das Brummen auch ohne Antennenkabel hörbar, wird der Fehler durch eine doppelte Schutzerdung über die Netzstecker hervorgerufen; dann hilft ein Trennübertrager. Es ist natürlich auch möglich, den Schutzleiter aus der Stromzufuhr auszukoppeln. Auf diese Weise wird ein Signalverlust durch zusätzliche Steckverbindungen vermieden, und mit dem Brummen ist garantiert Schluss ;o). Man tut dies am besten an der Stelle, an der alle Kabel zusammenlaufen, also dem/den Wandstecker(n). Sehr einfach ist es, einen Zwischenstecker zu benutzen, wie es ihn z. B. gegen Überspannung und Blitzschlag gibt, und bei demselben die Erdungsklammer zu entfernen bzw. auszusparen. Oder du bringst einfach neue Stecker an und missachtest dabei den Schutzleiter. Je nach Preisklasse der Karte bleibt jedoch ein Restrauschen. Ein dagegen vom Rauschfaktor unberührter, allgemein negativer Eindruck der Wiedergabe hat seinen Ursprung im DA/AD-Wandler der Karte. Da diese Bauteile recht teuer sind, wird auch meistens daran gespart. Lediglich die DA- Wandler besserer Karten erreichen die Qualität eines CD- oder eines DVD-Spielers, oder sogar bessere Werte. Etwa 200.- DM sollte man hier schon investieren.Die Kunst der Lautstärke- Regelung: 1. Die Regler für Wave bzw. MP3 und sonstige Komprimierungsformate, und vor allem der Master- Regler für alle Spuren, dürfen lediglich auf jeweils etwa 75 bis 90 Prozent gesetzt werden, je nach Qualität der Soundkarte. Andernfalls sind teils deutliche Verzerrungen die Folge, und zwar nicht nur bei Passagen mit einem höheren Ausganspegel. Insbesondere bei billigen Soundkarten oder - noch schlimmer - bei Soundmodulen auf dem Mainboard - ist ein Level über ca. 75 Prozent nicht selten Gift für den Klang! Bei hochwertigen Exemplaren kann man die Grenze bei etwa 85 bis 90 Prozent ansetzen. Durch diese Einstellungen wird übrigens nicht nur eventuellen Verzerrungen vorgebeugt, sondern auch diversen Nebengeräuschen sowie dem Rauschen von Vorverstärkern billigerer Karten. Der Pegel des Eingangsreglers (Wave, MP3 etc.) kann übrigens nach Belieben entweder über die Systemsteuerung ("Multimedia"), über das Mischpult der Soundkarte oder über irgendwelche Player (Winamp, Sonique, Windows Player etc.) geregelt werden; eine veränderte Einstellung wird meist einheitlich für alle Faktoren übernommen.2. Die Lautstärke wird im täglichen Gebrauch nicht im System geregelt, sondern ausschliesslich extern - also am Verstärker der Anlage, oder an den Aktivboxen des PCs! Die Software- Regler verbleiben in einer dauerhaften Festeinstellung, die zum Schutz vor versehentlichem Verstellen gelegentlich überprüft wird.3. Das Anschlusskabel vom PC zum Verstärker oder zu den Aktivboxen muss in die richtige Ausgangsbuchse der Soundkarte. Dabei handelt es sich stets um den UNverstärkten Ausgang, der meist mit "Line Out" betitelt ist. Nur an diesem Ausgang kommt auch das an, was die Soundkarten- Elektronik vorne hineingegeben hat (was bei billigen Karten jedoch immer etwas "neblig" klingt). Keinesfalls sollte ein verstärkter Ausgang verwendet werden, der für gewöhnlich mit "Speaker Out" oder "Headphones" beschriftet ist. Leider ist die Bezeichnung nicht genormt und findet sich manchmal auch an einem unverstärkten Ausgang. Durch die Verwendung eines verstärkten Ausgangs wird die Tonqualität grundsätzlich stark ruiniert, da die zwischengeschalteten Kleinverstärker, ähnlich denen in tragbaren Geräten, äusserst dürftig und nur zum Anschluss von unempfindlichen Kopfhörern oder (meist passiven) Brüllwürfeln gedacht sind. Selbst die Verstärker in billigen Aktivboxen klingen meist besser als ihre Gegenstücke direkt auf der Soundkarte. Bei einigen wenigen Sounkarten existiert sogar ein gemeinsamer Ausgang für das verstärkte sowie für das unveränderte Signal. In diesem Fall muss mittels Jumper auf der Karte eine Wahl getroffen werden. Weiterhin wird der Mikrofoneingang, sofern ungenutzt, stummgeschaltet. Sehr wichtig, vor allem beim Anschluss einer "richtigen" Anlage, sind natürlich auch grosse, gute Boxen und ein zu deren Klangvolumen passender Verstärker!"

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