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Smiley Re: Unterschied Pixelgrafik/Vektorgrafik
Im Prinzip ja.



Pixelgrafik:

Das Bild besteht aus farbigen Punkten, jeder Punkt ist durch seine Farbe definiert (z.B.RGB) und durch seine Position im Bild (drittes Pixel, 243. Reihe).

Die Größe eines Pixels ist abhängig vom Gerät. Bei Bildschirmen passen etwa 72 - 96 Pixel auf 1 Zoll (2,54 cm), bei einem Tintendrucker ungefähr 150 - 200 (Nein, nicht 2400!!!). Ein guter Scanner kann z.B. 1200 Punkte pro Zoll abtasten.

Vergrößert man ein Pixelbild, zieht das Programm die vorhandenen Pixel auseinander, und die dazwischen entstehenden Lücken füllt es mit farblich passenden Pixeln. An den Rändern weiß es auch nicht so recht, was es machen soll, es füllt die Lücken eben irgendwie auf. Davon kommen die Treppchen und alle die anderen Probleme beim Skalieren von Pixelbildern.



Vektorgrafik:

Das Bild wird in Formeln gespeichert, ein Kreis z.B. mit seinem Radius und auf welchem Koordinatenpunkt sein Mittelpunkt sitzt. Die Formel einer unregelmäßigen Figur ist natürlich komplizierter, aber es ist eine Formel.



Vergrößert man diese Zeichnung, dann löscht das Programm die alte Zeichnung, setzt die neuen Maße in die Formel ein, fragt, welches Ausgabegerät dran ist (Bildschirm oder Drucker) und berechnet die Position der einzelnen Bildpunkte so elegant abgestuft, dass man das Gefühl hat, es ist alles wunderbar glattkantig. Danach füllt es die Form wieder mit der vorgesehenen Füllfarbe.



Natürlich muss auch eine Vektorgrafik am Ende in Pixel ("Raster") überführt werden, aber eben nicht durch Auffüllen von Lücken, sondern nach Neuberechnung des gesamten Linienverlaufs.



Der Screenshot ist nun selbsterklärend. :)



MfG

Ute

 



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