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Smiley Re: Vorteile von Backups gegenüber direktes ( Brennen ) von Daten
Backup-Software ist relativ fehlerträchtig:

Sobald ein Dateiformat vorkommt, mit dem die Software nicht so umgehen kann oder abgespeicherte Internetseiten mit zu langen Namen. Bei FAT32 hatte ich auch Probleme mit tief gestaffelten Ordnerstrukturen. Richtig schlimm wird es wenn man ganze Partitionen ungezippt auf CDs spielt. Selbst mit der WinXP-Sicherung (NT-Backup, bei der Home-Edition nachzuinstallieren), war eine zurückgespielte C-Partition ab ServicePack2 nicht mehr startfähig. Das, obwohl die abgespeckte Version der Home-Edition die Neuinstallation von Windows + Treiber vorsieht und dann die C-Partition + Anwendungssoftware + Daten in diese neue Installation integriert.



Image-Backups auf Partitionsebene, etwa mit der Kopieren-Funktion von PartitionMagic8 sind äußerst zuverlässig. Sie sind auch schnell, wenn das Mainboard Busmastering unter DOS erlaubt. Allerdings sollte man sich vor UDMA6 und zu langen IDE-Kabeln hüten.



Schwierig ist es bei allen Image-Backups im Zusammenhang mit dem NTFS-Dateisystem eine C-Partition wieder startfähig zu bekommen, wenn nicht auf die ursprüngliche Festplatte zurückgespielt wird (Plattendefekt oder Vergrößerung der C-Partition). Hier schlägt die Partitionsverwaltung in der Registry zu. Die Partitionen werden in der Registry codiert und dabei werden MBR-Daten mit einbezogen. Man muss Windows veranlassen diesen Vorgang neu vorzunehmen. Das geht z.B. mit Win98-Startdiskette und Kommando fdisk /mbr plus ein zusätzlicher Neustart (nach Misslingen des ersten Versuches). Fixmbr von WinXP löscht nicht genug im MBR. Falls die Partition dann immer noch nicht starten will: Reparaturkonsole und Befehl bootcfg /rebuild.



Wenn's ganz schlimm kommt und Partitionen nicht gefunden werden hilt ne Knoppix Linux-CD und Konsolenbefehl sudo testdisk (Anleitung im Netz suchen). Testdisk schreibt den MBR neu und entdeckt auch Logische Partitionen. Macht alle Partitionen sichtbar und aktiviert die erste Partition auf der Festplatte für den Betriebssystemstart.



Na ich denke das langt erst mal.



Image-Partitionen auf einer zweiten Festplatte sollte man stets direkt beim Erzeugen verstecken lassen, damit auf dem PC kein Laufwerksbuchstaben-Chaos entsteht.



Bei Backup-Software kann man nur die geänderten Dateien im Backup überschreiben. Gerade in Netzwerklösungen die Lösung zur Reduzierung von Traffic...aber auch fehlerträchtig. Die Festplattenarme werden aber durch den Fieselkram ziemlich belastet. Bei Image-Backups, Cluster für Cluster ist das dagegen eine ruhige Sache. Echte Image-Backups schreiben aber auch logische Fehler der Partitionen auf die Backup-Partition rüber.





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