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Hi!(Könnte sein, daß der Beitrag jetzt doppelt oder dreifach kommt, irgendwie wollte er nicht weggeschickt werden - "Server überlastet!", armer Peter! - Sorry, falls die Antwort jetzt zigmal kommt)Habe es selbst nochmal gelesen, die Stelle ist wohl tatsächlich etwas unklar.Die "bad-sektoren" werden nicht bei der Formatierung "entdeckt", sondern beim "mark-bad". Beim Formatieren wird tatsächlich nur initialisiert, sozusagen als "vorhanden" in der Platten-Tabelle eingetragen. Ob der Sektor auch wirklich funktioniert, wird erst beim "mark-bad", spätestens aber beim "verify" geklärt.Bei zusätzlich auftretenden defekten Sektoren einer EIDE-Platte bin ich unsicher, da sich ja etwas getan haben soll. Früher (IDE) konnte man beim "mark-bad" nachsehen, welche Sektoren alle defekt sind. Die Menge entsprach auch genau denen, die bei der DOS-Formatierung auftraten. "chkdsk C:" gab dann brav Auskunft über die vorhandenen Defekte (nicht die ab Werk!). Lokalisieren konnte man sie mit "Speeddisk" o. ä. Beim "Defrag" zeigt er die Position an, beim Überprüfen hängt das Programm ein wenig, so daß man den Sektor auch notieren kann. Nur würde ich bei einer 80 GByte-Platte nicht zusehen wollen...Ob das für EIDE-Platten heute noch genauso gilt, weiß ich nicht, ich habe seit Jahren nur noch SCSI-Platten low-level-formatiert. Bei SCSI gibt es dann eine Liste mit "grown-defects", durch die Austauschsektoren bleibt die Kapatität aber exakt erhalten. Unter DOS ist nichts zu sehen, wenn man rechtzeitig handelt, bleibt es auch bei den paar neuen Defekten. Meine jetzigen Platten haben keine "grown-defects" und die Quantum-Fireball 3.2 GB im Zweitrechner hat jetzt schon fast 5 Jahre auf dem Buckel!Wenn meine (einzige) EIDE-Platte Defekte aufweisen würde, dann käme eine Neue rein. Bei Plattenpreisen um DM 300 sind meine Daten wertvoller als die Platte! Sind eh' nur Spiele und ergänzende Backups drauf...Ich habe mal in "alten" Büchern (1993) nachgesehen, "PC-Intern" schreibt leider nichts konkretes und die Formatierung von MFM-Platten ist wohl nicht als Referenz heranzuziehen.Nochmal Interleave:Wenn ein Sektor gelesen, im Controller dekodiert und an den Rechner weitergegeben wird, kann es sein, daß der Schreib-/ Lesekopf den nächsten Sektor bereits passiert hat. In diesem Fall kann eine Spur nicht während einer Umdrehung der Festplatte gelesen werden. Das Verhältnis von einzulesenden Spuren zu tatsächlich gelesenen Spuren gibt der Interleave-Faktor an. Ein Interleave-Faktor von drei sagt also aus, daß drei Umdrehungen notwendig sind, um eine Spur zu lesen. Optimal ist ein Interleave-Faktor von eins, da eine Spur in nur einer Umdrehung gelesen werden kann. Bei einem Faktor von eins sind die Sektoren hintereinander angeordnet. Bei einem Interleave-Faktor von drei werden zwei Sektoren übersprungen, um den nächsten Sektor zu erreichen.Der Text ist "natürlich" geklaut. Habe mal Altavista auf die Suche geschickt, folgendes Lexikon ist recht allgemein und ausführlich: Klick (!)Und ich habe einen neuen Bookmark... :-)))Da steht eigentlich alles, was man wissen muß!Olsch

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