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Smiley Eine "Rakete" ist normalerweise sicherer als ein Hotscherchen ......
Weil :

Ein schweres/schnelles Motorrad bietet mehr aktive Sicherheit .

(Und die ist wichtig ! Da beim Motorrad die Einzige . An "passiver Sicherheit" steht beim Motorrad leider bis heute im Prinzip nur das Nasenbein als "Knautschzone" zur Verfügung .)

Beispiele :

- Überholvorgänge :

Mit "Rakete" ein kurzer Dreh und vorbei !

Die Gefahr , in den immer weiter zunehmenden Gegenverkehr zu knallen , wird logischerweise immer geringer , je kürzer das Überholen dauert .

Auch beim evtl. Übersehen/Verschätzen des Gegenverkehrs kann man sich nur durch kurzes Aufreissen des Gasgriffs meist noch "vorbeiretten" .

Wird gerade heute immer wichtiger .



- Auch ansonsten gilt kurz gesagt :

Wer vorneweg davonfährt , kann auch nicht von hinten abgeschossen werden :-)

Beispiel : Die heute ständig vollen Autobahnen .

Am Sichersten inmitten der Blechlawine ist auch da nur ein leistungsstarkes Motorrad , mit dem man beim Spurwechsel mühelos kurz auf die Geschwindigkeit der linken Spur beschleunigen bzw. gleich links "mitschwimmen" kann .



Gefahr bei einer Rakete :

- Selbstüberschätzung und "Gehirnabschaltung" wegen der "Sucht", die die enormen Fahrleistungen erzeugen .

Aber das lässt mit fortgeschrittenem Alter nach . Ausserdem bist Du als Frau sowieso weniger

schw... äh.."testosterongesteuert" .

Bist also theoretisch eigentlich bestens für eine Rakete geeignet .



Jetzt das Aber ! :

Rein statistisch gesehen

fahren Frauen meist nur kurz Motorrad und lassen es dann schnell wieder bleiben .

Wahrscheinlich um kurz mal ihre Emanzipation zu beweisen :-) . Aber das hat wohl auch was mit "natürlicher Auslese" zu tun :-)

Weil :

So war´s auch bei uns im Club (sozusagen als repräsentativer Querschnitt der Bikerszene).



Und die Hauptgründe waren :

- Die zum Motorradfahren auch notwendige "gewisse natürliche Begabung" , war bei den Frauen offensichtlich doch "eher selten".

Da die Unfallrate bei ihnen wesentlich höher war . Obwohl sie das durch vorsichtige Fahrweise und "Kleinmotorräder" ausglichen .

(Aber wie gesagt : Wer keine Begabung zum Motorradfahren mitbringt , liegt halt auch mit "Kleinmotorrädern" und trotz Vorsicht regelmäßig auf der Schnauze )

- Ein richtig schweres Gerät fuhr zwar eh Keine . Höchstens mal ne offene 600er .

Trotzdem schmissen sie schon die Dinger ziemlich regelmäßig um . Vor allem im Stand und bei Stopps/Langsamfahrt .

Bedeutet also :

Für "richtige"/schwere Motorräder sind halt einfach auch bestimmte körperliche Voraussetzungen nötig . (Bestimmte Grösse und Körperkraft , um das Ding handeln zu können ) Das lässt sich bei aller Emanzipation nicht wegdiskutieren .

Glücklicherweise überlebten wenigstens alle Frauen des Clubs diese Phase relativ unbeschadet .



Nun jedenfalls , um zur "Message" zu kommen :

Eine "Rakete" zu fahren könnte natürlich nur Schwärmerei und Wunschdenken sein .

Das in der Praxis zum Scheitern verurteilt ist . (Wie bei vielen Frauen ).

Deshalb sieht man wohl auch so gut wie nie eine Frau auf einem richtig schweren/schnellen Motorrad .



Möglicherweise bringst Du aber auch die Begabung und die körperlichen Voraussetzungen mit und bist damit eine der (allerdings sehr seltenen) weiblichen "Auserwählten".

Würde es daher durchaus mal mit einer Rakete probieren .

Aber gaaanz vorsichtig und erstmal mittels relativ risikolosen "Selbsttests" auf Eignung prüfen :



körperliche Eignung :

Kann man grossteils schon beim "ersten Kontakt" ohne grosse Gefahr feststellen :

- Kann man die auserwählte Maschine wenigstens etwa 50 Meter schieben ?

- Dann gleich übergangslos (ohne Benutzung des Ständers) draufsitzen ?

- Kann man sie auf Haupt und Seitenständer aufbocken ?

- Im Sitz mit den Beinen balancieren und zur Seite hin und her neigen ?

- Dann paarmal anfahren , und wieder(testweise zunehmend stärker) bremsen ?

Das alles ohne stützenden Helfer und ohne umzufallen ?

Wenn ja : Schon mal gut !



"Begabung" :

Die zeigt sich erst richtig nach längerer Fahrpraxis mit der auserwählten Maschine . Leider halt erst an der "Unfall (und Umfall :-) Häufigkeit"

Aber als Faustregel :

Wer das erste "richtige" Anfahren /Halten an der Kreuzung/die ersten paar Kilometer mit heutigen Geschossen jenseits 130 PS erfolgreich hinter sich bringt , ohne jemals vorher mit dem Gerät gefahren zu sein , ist schon ziemlich geeignet :-)

Anfangs weiche Knie sind dabei normal .



Auch mir als altgedientem Biker ging z.b. schon beim ersten Anfahren /den ersten Kilometern mit einer Hayabusa die Muffe . Weil schon jeder kaum wahrnehmbare Dreh am Gas in etwa einem Abschuss in den Orbit ähnelte :-)

Und daher Gedanken aufkamen wie : " Mein Gott , ist doch gar nicht möglich sowas zu beherrschen".

Aber das legt sich nach einiger Eingewöhnung .

Und die Hayabusa kann auch nicht unbedingt als Maßstab dienen , weil die natürlich auch schon untenraus extrem brutal geht . Was bei den sonst üblichen "Drehorgeln" trotz gleicher oder ähnlicher Leistung nicht so ist .

Trotzdem kann ich nach dieser Erfahrung nur raten , bei Geräten dieser Klasse zum ersten Losfahren vorsichtshalber möglichst einen grossen Platz ohne Hindernisse zu wählen ! :-)



Bikergruss

















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