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Smiley Habe das gefunden ...
Übrigens, es gibt bei Nähmaschinen z.B. die Jeansnadeln, die robuster sind als die üblichen Nadeln, werden z.B. beim Saum (2-3 umgeschlagener Jeansstoff ist doch dick, oder?) genommen.



Den Rest habe ich dir gerade mit copy-right des Autors kopiert, der link funktionierte nicht:



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Sitzbank beziehen leicht gemacht



Sicherlich wird sich der Eine oder Andere schon einmal darüber geärgert haben, dass Seine Sitzbank unansehnlich geworden ist. Ob es mutwillige Zerstörung war, Materialermüdung oder sonstiges. Im folgenden kleinen Workshop soll das neu beziehen der Sitzbank erläutert werden. Mit ein klein wenig Geschick und Geduld dürfte es für jeden Heimwerker kein Problem sein.



Materialbedarf / benötigte Werkzeuge:



Kunstleder oder Echtleder in der gewünschten Farbe / Stärke

Knopflochgarn zum Vernähen / Ledergarn für Echtleder

Tacker mit Klammern (am einfachsten mit dem E-Tacker )

Pattex Streichkleber und / oder Heißklebepistole

Schaumstoff Dichte 120 (falls die komplette Bank neu gepolstert werden soll )

Nähmaschine

Leimklemmen





Erster Schritt:



Zunächst wird das zu beziehende Stück komplett ausgebaut. An der Innenseite sind bei den meisten Bänken die Bezüge mittels Klammern und Kleber gesichert. Mit einem kleinrem Flachschraubendreher sind zunächst die Klammer vorsichtig zu lösen, ohne den alten Bezug zu beschädigen. Diese können ganz einfach mittels einer Flachzange aus der Kunststoffschale gezogen werden. Falls zusätzlich noch Kleber vorhanden sein sollte, muss der Bezug ganz vorsichtig gelöst werden.



Wenn alle Klammern und Kleber entfernt worden ist,kann der alte Bezug einfach von der Bank abgezogen werden. Der aufgezogene Schaumstoff der Sitzbank ist durch eine dünne Folie gegen Feuchtigkeit geschützt. Falls nur der Bezug erneurt werden soll, so sollte der Schaumstoff und Folie auch nicht enfernt werden. Wenn jedoch neu gepolstert werden soll, müssen auch diese Teile von der Sitzbang getrennt werden. Da muss sich aber jeder selber Gedanken machen, da die Polsterung und die Folie bei jedem Sitz anders befestigt ist.



Zweiter Schritt:



Zunächst stollte man sich anschauen, wie die einzelnen Teile (falls vorhanden) des Bezuges zusammen genäht wurden. Falls eine Naht vorhanden ist, so muß der Bezug auf Links gezogen werden und die Nähte sind zu trennen. Dies geht am besten und einfachseten mit einem Nahttrenner (bei der Gattin im Nähkorb). Es geht jedoch auch mit einem Teppichmesser, aber dann ganz vorsichtig. Falls mehrere Teile vorhanden sind, sollten diese gekennzeichnet werden um beim späteren Nähen auch alle richtig aneinander zu fügen.



Dritter Schritt:



Die auseinander getrennten Teile sind nun auf den neuen Stoff zu legen, am besten geht dies auf einem größeren Tisch oder dem Boden. Der neue Stoff sollte mit der Rückseite nach oben liegen. Nun überträgt man mit einem Kugelschreiber oder anderem Schreibgerät (optional auch Nähkreide) die Form der alten Teile auf den neuen Stoff und schneidet diese anschließend aus.



Vierter Schritt:



Jetzt geht es an den schwierigen Teil, aber vielleicht kann die Frau ja auch zur Hand gehen, das Nähen. Alle Teile werden von Links, das bedeutet von der späteren Innenseite genäht. Dazu sind die Teile so aneinander zu fügen, dass die Oberseiten aufeinander liegen. Hierbei sollte die Nahtzugabe (ca.0,5cm) nicht vergessen werden. Wegen der Festigkeit hat sich besonders Knoplochgarn bewährt. Mit einem geradlinigem, möglichst kleinen Stich sind die einzelnen Teile ananander zu nähen. Bei kleinen Rundungen sollte derjenige der noch unerfahrem in Nähen ist, dies ganz langsam und Stich für Stich machen. Wenn alle Nähte gezogen sind, wird eine Zweite Naht unter die Erste gelegt. Diesen Vorgang nennt man auch Steppen ( nicht zu verwechseln mit dem Tanz ).



Hierzu wird der Bezug auf Rechts gezogen, also genau so, wie er später auch auf der Bank befestigt wird. Nun schlägt man das überschüssige Material zur unteren Seite der Sitzbank und näht von Rechts eine Zweite Naht in gleichbleibenden Abstand zur ersten Naht.Dabei sind die ist das Material auseinander zu ziehen, damit sich später keine Falten bilden und alles gut vernäht ist.



Wenn alle Nähte genäht sind, ist der schwierigste Arbeitsschritt erledigt.



Fünfter Schritt:



Nun sollte der Neue Bezug erst einmal über die alte Sitzbank gezogen werden. Wenn er auch nicht 100 Prozentig passt, keine Angst, bei Kunstleder ziehen sich alle Falten beim Spannen weg und der Bezug wird glatt. Bei Echtleder kann ich nur sagen: Unsauber gearbeitet, und das umsonst.



Zunächst sollten die Ecken der Bank auf Spannung gebracht werden. Hierzu an einer Ecke anfangen, den Stoff um die Unterkante der Bank ziehen und zunächst mit einer Leimklammer befestigen. So fortfahren bis alle Ecken schön auf Spannung sind. Danach die erste Klammer lösen und mittels Tackerklammer fixieren. Wieder fortfahren mit allen Ecken. Nun kann nach und nach der Stoff under die Unterkante der Bank gezogen werden und getackert werden. Hierbei immer auf Spannung und glatten Sitz achten. Falls schwierige kleine Rundungen vorhanden sind, kann Kunstleder mit einem Fön etwas erwärmt werden. Es wird dann weich und kann besser um die Kanten gezogen werden.



Wenn alles fest ist, dann Glückwunsch..... einbauen, draufsetzten und losfahren.











Copyright by Maik Prinz









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