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Smiley Vorsicht lang !
Hi NoNet,

lies Dir mal diesen Text durch, dann wirst Du verstehen, dass es keine "Standarddatenbank" geben kann, nur Beispiele (Nordwind.MDB).





Excel vs. Access



Für die meisten Einsteiger in die Welt von MS-Access beginnt der Weg mit dem Programm MS-Excel. Für kleine , lokale Datenbestände ist Excel als Einzelplatzlösung durchaus verwendbar. Ungeeignet ist Excel jedoch für größere Datenmengen , die vielleicht sogar im Rechnerverbund (LAN = Local Area Network) von mehreren Anwendern gleichzeitig genutzt bzw. bearbeitet werden sollen.

Excel ist eigentlich als Tabellenkalkulation konzipiert , dient also zum Rechnen mit großen Zahlenmengen und deren Auswertung. Die vielfachen Möglichkeiten der formatierten Darstellung und Druckausgabe in Listenform haben viele Anwender dazu gebracht , Excel zweckentfremdet als Datenbank einzusetzen.

Begrenzt wird die Datenverwaltung unter Excel auf 255 Spalten und 65536 Zeilen. Jede Zelle kann maximal 255 Zeichen (Byte) erfassen. Durch die in Excel nur eingeschränkt vorhandenen Filter- und Suchoptionen wird die Verwaltung solcher Datenbestände extrem ineffektiv.



Access hingegen bietet durch seine vielseitigen Verknüpfungsmöglichkeiten eine Datenbankgröße von bis zu 1 GB., bei sinnvoller Aufteilung der Datentabellen in mehrere Datenbanken besteht eine Beschränkung der Datenbankgröße nur noch durch die Verarbeitungsdauer (Performance) und die Festplattenkapazität.

Einzelne Datenfelder können durch Verwendung des Formates Memo bis maximal 65536 Zeichen enthalten .



Aufbau einer Access-Datenbank

Grundsätzlich besteht der Unterschied zwischen Access und Excel in der Handhabung der Datenbestände. In Excel befinden sich in der Regel alle Daten auf einem Arbeitsblatt in einer Arbeitsmappe , in Access werden die Daten in Tabellen im Datenbankcontainer abgelegt , wobei üblicherweise mehrere Tabellen zueinander in Beziehungen stehen .



Zweck dieser Vorgehensweise ist es , die Inkonsistenz (Z.B. Teilnummer gelöscht -Detaildaten noch vorhanden) von Datenbeständen zu vermeiden und Redundanzen (mehrfaches Vorkommen eines Datensatzes) zu verhindern .



Die Auswertung der erfassten Daten erfolgt mittels Abfragen , in denen mehrere Tabellen zusammengeführt werden können , zur Bearbeitung werden Formulare (Bildschirmmasken) und zur Ausgabe Berichte (Reports) verwendet .



Access-Einsteiger müssen sich von der Vorstellung verabschieden, Access sei ein "Programm", es handelt sich bei Access um eine Programmierumgebung.Auch die Erstellung von Datenbanken durch "Zusammenklicken" oder mit Hilfe des integrierten Datenbankassistenten stellt im weitesten Sinne bereits eine Programmierung dar.Daher wird der Um- oder Einsteiger vergeblich nach Vorlagen (wie z.B. der "Normal.dot" von Word) suchen. Jede Access-Datenbank stellt eine (meistens) spezifische Anwendung dar, die ausschliesslich für einen bestimmten Zweck geschaffen wurde.



In der Regel jedoch erfordern relationale Datenbanken einen erhöhten Programmieraufwand, der bei Access unter Verwendung der Objektorientierten Sprache "Visual Basic for Applications (VBA)" in Verbindung mit Jet-SQL -Programmierung erfolgt. Zusätzlich sind zumindest Grundkenntnisse zum Entity-Relationship-Modelling erforderlich.



Hervorragende Beispiellösungen und Ratgeber sind im Internet zu finden, stellvertretend für viele seien hier als Beispiele die deutschsprachige FAQ von Karl Donaubauer (www.donkarl.com) , die Tips und Beispiele von Reinhard Kraasch (www.kraasch.de) , sowie die KnowHow.MDB von Klaus Oberdalhoff genannt.




Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen dass es sich bei diesem Posting um eine Meinungsäußerung gemäß §5 GG handelt. mfg Jörg

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