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Smiley Sagen wir mal so...
In den üblichen "Data Becker"-Schwarten und in der Computer-Bild findet man ganz sicher nichts Verwertbares zum Thema ;=)



Es gibt natürlich einige Literatur zum Thema "Software-Ergonomie" usw. - bei Leuten, die sich professionell mit Programmiersprachen beschäftigen, wird aber BASIC (aus gutem Grund!) ziemlich stiefmütterlich behandelt. Da beisst sich dann der professionelle Anspruch einerseits mit der "Spielzeugprogrammierumgebung" andererseits. Auch ist diese Literatur dann halt wiederum sehr speziell und akademisch trocken.



Aber letztendlich gilt fürs Programmieren wie für andere Dinge auch: Man muss es halt mal gelernt haben - und am besten eben nicht durch "learning by doing", sondern zielgerichtet in einem Kurs o.ä. Ich weiss aber selbst, wie viele stümperhafte Kursangebote und wie viele inkompetente Dozenten es gibt, die einen in dieser Hinsicht auch nicht weiter bringen, insofern ist hier guter Rat wirklich teuer.



Was den "Stil" angeht - den muss man letztendlich selber finden, da gibt es sehr unterschiedliche Meinungen über Ausführlichkeit und Lesbarkeit, Namensvergabe, Umfang der Kommentare usw.



Das geht schon bei so banalen Dingen wie der Einrückung des Codes los. (Ich für mein Teil meine, dass die Vorgabe von 4 Stellen viel zu groß ist und die Lesbarkeit stark herabsetzt, und dass man mit 2 Stellen besser fährt.)



Oder man denke an die Diskussionen um die leidigen =True-Vergleiche hier im Forum. (Wobei der Vergleich an sich nicht schlimm ist, aber halt manifestiert, dass man das Konzept des Booleschen Werts nicht verstanden hat und letzendlich Kenntnisse der Aussagenlogik fehlen).



Aber wie auch immer, Voraussetzung für den eigenen Stil ist, dass man die Alternativen kennt, heisst, dass man letztendlich bessere Gründe dafür hat, etwas zu tun, als einfach nur Vorgegebenes oder halb Verstandenes nach dem Motto "Hauptsache es funzt" abzukupfern. Und dazu muss man die Materie (sprich: das Programmieren) einfach lernen, da führt nichts dran vorbei. (Und eben nicht nur Programmieren lernen, sondern eben auch andere Grundlagen - z.B. die erwähnte Aussagenlogik, zumindest ein bisschen Mathematik, und eben Datenbankdesign).



Es ist eben doch ein weites Gebiet, mancher ist damit eben auch schlicht und ergreifend überfordert (auch wenn das natürlich niemand hören will), manchem fehlen Zeit und / oder Möglichkeiten, es zu erlernen (so darf man es schon eher sagen ;=)



Ich für mein Teil hab halt 5 Jahre Informatik studiert (lang ist's her...) - ich will jetzt nicht sagen, dass das unabdingbare Voraussetzung für die Beschäftigung mit Access ist (eher nicht) - aber sagen wir einmal: eine gewisse Klarheit der Gedanken und naturwissenschaftliche Logik schadet beim Programmieren nicht. Denn das ist letztendlich die Ebene, auf der viele Access-Anwender (auch und gerade hier im Forum) scheitern: es fehlt an der klaren Analyse - und die sollte stattfinden, bevor auch nur eine Zeile Code geschrieben oder irgendetwas anderes "gebastelt" wird. Aber auch das will ja niemand hören...





Gruß aus dem Norden
Reinhard


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