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Smiley Alte Sünden holen einen doch immer wieder ein. Aber der Artikel braucht ...
aufgrund seines doch schon fortgeschrittenen Alters, (irgendwann 2003 geschrieben) und der neuesten Entwicklungen ein paar kleine Ergänzungen:



Eine wichtige Neuerung die mit V6 eingeführt wurde ist die Möglichkeit, sogenannte "Roaming User" einzurichten. Hinter dieser Technik verbirgt sich die Möglichkeit, durch einfaches Umlegen eines Schalters im Benutzerdokument diesem Benutzer die Möglichkeit zu geben sich an jedem beliebigen Rechner mit seiner ID anzumelden und damit seine Umgebung ohne zusätzlichen administrativen Aufwand jederzeit zur Verfügung stehen zu haben. Damit kann, eine entsprechende Unternehmensorganisation vorausgesetzt jeder Benutzer auf jedem beliebigen Rechner mit seinen Daten arbeiten.



Schon seit längerem hat Lotus mit Sametime eine Möglichkeit angeboten IM Dienste direkt in einer Organisation zu implementieren. Seit V6.5 sind Teile dieser Anwendung direkt in Notes/Domino Umgebungen verfügbar, ohne das zusätzliche Lizenzen gekauft werden müssen. So ist die sogenannte Peoples Awareness (Möglichkeit zu prüfen ob ein Benutzer aktuell online ist) und die Chat Funktionalität von Sametime mittlerweile direkt in den Notes Client integriert. ACHTUNG: Entgegen der landläufigen Meinung wird immer noch ein Sametime Server im der aktuellen Version benötigt, der allerdings für den internen Gebrauch nichts kostet.

Ebenso wurde die Übergabe von Daten mit Hilfe von XML eingeführt, die es möglich macht komplette Dokumente zwischen verschiedenen Welten mit Hilfe einer "einfachen" Syntax auszutauschen.



In den neuen Versionen V7 die im Frühjahr 2005 auf den Markt kommen werden kann sich der Entwickler/Anwender entscheiden, ob er weiterhin das NSF Format behalten will oder ob er die Datenhaltung an einen DB2 Server übergeben möchte. Dazu wird dann die Struktur der Notes Datenbank auf dem DB2 Server abgebildet. Das bedeutet keine Abkehr vom einzigartigen Datenmodell von Domino, sondern eine Erweiterung in Richtung SQL Server. Die Struktur der Speicherobjekte innerhalb einer Datenbank bleibt erhalten, Dokumente werden in einer Art BLOB (Binary Large Object) in der DB2 gespeichert. Hier ergibt sich ein Vorteil, wenn man ohnehin schon gut ausgebaute DB2 Server hat. Aus Performance, Datenhaltungs und Abfragesicht lassen sich aber aktuell (Stand Herbst 2004) keine wesentlichen Verbesserungen erkennen.



Thomas
Notes und Exchange, das ist wie Ferrari und Lada. Dreimal darfst du raten was der Ferrari ist.

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