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Smiley Weil es so schön ist und weil die Frage immer wieder kommt. Hier eine ...
ausführliche Aussage:



Rund um Lotus Notes/Domino

Aufgrund der Leistungsfähigkeit und der nachweisbar produktivitätssteigernden Vorteile entzog sich Lotus Notes/Domino schon immer einer eindeutigen Beschreibung. Denn Lotus Notes/Domino ist keine Software, es ist die "software-gewordene Organisations- und Kommunikationsform für Unternehmen jeder Art und jeder Größe".

Lotus hat seine Rolle als Lösungsanbieter stets in täglich nutzbare Produkte umgesetzt. Dazu gehört auch, dass Lotus im Umfeld der vielseitigen Applikationsplattform Lotus Notes/Domino zahlreiche Erweiterungen für spezifische Aufgaben anbietet wie sie die Domino.Family-Lösungen widerspiegeln.

Lotus ist mit über 60 Millionen Lotus Notes/Domino und Lotus cc:Mail Anwendern weltweit das Unternehmen Nummer 1 für Messaging-Lösungen.



Lotus Notes / Domino

Es ist noch nicht lange her, dass Lotus Notes die einzige Groupware-Anwendung überhaupt war. Es existierte keine Software, die ähnliche Möglichkeiten bot. Dann aber eröffnete sich mit dem Internet ein riesiges Informationsreservoir und es wurden auch von anderen Herstellern Tools entwickelt, die die Kommunikation weit über den Erdball verstreuter Menschen und deren Gruppenarbeit an gemeinsamen Projekten ermöglichten - fast so wie bei Lotus Notes. Das Internet bot offene Standards, globale Reichweite und billige Übertragungswege.

Im November 1995 eröffnete die Unternehmensleitung von Lotus den Teilnehmern einer Pressekonferenz ihre neue Strategie für Notes. Es wurde angekündigt, dass Lotus den Internet-Standard für Notes übernehmen und den Preis radikal senken werde. Das Produkt wurde in vielerlei Hinsicht optimiert. Die integrierte Internet-Funktionalität ist inzwischen so umfassend, dass Lotus es angesichts der neuen Internet-Möglichkeiten für erforderlich hielt, den Server ab Version 4.5 neu zu benennen: Aus dem Lotus Notes Server wurde der Lotus Domino Server. Seit dieser Zeit hat sich Lotus Notes/Domino mit über 40 Millionen Anwendern weltweit zum unangefochtenen Technologie- und Marktführer für Messaging-Lösungen entwickelt.

Hier folgt nun eine übersichtliche Beschreibung der Produkte Lotus Notes und Lotus Domino. Sie erfahren, welche Merkmale Lotus Notes zu einem so leistungsfähigen Groupware-Produkt machen. Daneben erläutern wir die aktuelle Internet-Funktionalität von Lotus Domino und informieren Sie, wie Sie Ihren Mitarbeitern mit Hilfe von Lotus Domino als Web- oder Internet-Mail-Server die Vorteile der Lotus Notes Groupware selbst dann verschaffen können, wenn Sie nicht die Absicht haben, Lotus Notes Clients zu verwenden.

Was ist Lotus Notes?

Lotus Notes ist eine außergewöhnliche Anwendung, umfassend, vielseitig und doch einfach in der Handhabung. Lotus Notes bewältigt so viele Aufgaben auf ganz andere Weise als andere Anwendungen ähnliche Aufgaben bewältigen. So ist es schwer verständlich zu machen, um was es sich dabei handelt, und warum diese Anwendung so hervorragend ist. Wenn Sie einmal dahinter gekommen sind, wie Lotus Notes funktioniert und was damit alles erledigt werden kann, wird Ihnen die Überlegenheit dieser Anwendung gegenüber entsprechenden Internet-Tools bzw. den Produkten anderer Groupware-Anbieter klar werden.

Lotus Notes ist ein System von gemeinsamen, verteilten und mail-fähigen Datenbanken. Was heißt das? "gemeinsam" bedeutet: mehrere Anwender können gleichzeitig auf die Inhalte einer Datenbank zugreifen und sie aktualisieren. "verteilt" bedeutet: die Datenbanken können auf mehreren Servern gespeichert sein, die in regelmäßigen Intervallen aktualisierte Daten austauschen. Somit werden also nach einem gewissen Zeitraum die aktuellen Daten auf einem Server alle anderen Server erreicht haben. Dieser Prozeß

wird als Lotus Notes Replikation bezeichnet.

"mail-fähig" bedeutet: ein beliebiges Dokument kann von jeder Datenbank aus an eine beliebige andere Datenbank gesendet werden. Dabei kann es sich um ein in der Quelldatenbank bereits vorhandenes Dokument oder um ein eigens für die Übertragung an eine andere Datenbank generiertes Dokument handeln.

Kernstück von Lotus Notes ist der Objektspeicher, NSF (Notes Storage File) genannt, in dem alle Notes Daten gespeichert sind. Lotus Notes Datenbanken unterscheiden sich von den Datenbanken der üblichen Datenbank-Verwaltungsprogramme. In diesen Datenbank-Programmen werden Tabellen zur Definition, Speicherung und häufig auch zur Anzeige der Daten verwendet. Lotus Notes verwendet Masken zur Definition der Daten, Dokumente zur Speicherung, indizierte Ansichten für die Anzeige von Datensammlungen, Navigatoren und Volltextindizes für die Datensuche und Agenten zur Automatisierung von Vorgängen innerhalb der Datenbank.

Die Daten in relationalen Datenbanken sind meist starr strukturiert, wobei jeder Datensatz in einer Tabelle dieselben Felder aufweist und jedem Feld seine unveränderlich vorgegebene Größe zugewiesen ist. Die Daten in Lotus Notes Datenbanken sind dagegen relativ unstrukturiert. Ein bestimmtes Dokument muss nicht dieselben Felder aufweisen wie andere Dokumente. Ein Dokument besitzt nur dann Felder, wenn diese Daten enthalten. So kann ein neu erstelltes Dokument die Felder 1, 2 und 3 erhalten, und bei einer späteren

Bearbeitung können die Felder 4 und 5 hinzukommen.

Lotus Notes Datenbanken können Daten aller Art enthalten, also Text und Zahlen, Datumsinformationen, formatierten Text, Grafik, Sound, Video etc. Lotus Notes Datenbanken sind folglich zur Speicherung von nicht homogenen, teilstrukturierten Daten (wie sie z.B. bei der Büroarbeit anfallen) bestens geeignet.

Lotus Notes Datenbanken werden durch Dienste verwaltet, die alle Routineaufgaben erledigen. Der Update-Dienst verwaltet beispielsweise die Indizes, der Replikations-Dienst sorgt für die übereinstimmende Aktualisierung der Datenbanken auf den verschiedenen Servern und der Router übernimmt die Weiterleitung der E-Mails. Die Dienste werden auf den Servern (teilweise auch auf Lotus Notes Clients) ausgeführt. Entwickler von Lotus Notes Anwendungen müssen sich folglich um solche Routineaufgaben nicht kümmern. Sie können sich darauf verlassen, dass die Lotus Domino Dienste ihnen lästige Arbeiten abnehmen.

Lotus Notes Datenbanken befinden sich normalerweise auf Lotus Domino Servern (können aber auch auf Lotus Notes Workstations gespeichert werden, was für Außendienstmitarbeiter sehr hilfreich ist). Der Anwender hat mit Hilfe seiner Client-Software über ein Netzwerk oder ein Modem Zugriff auf die Daten. Als Client wird meist Lotus Notes verwendet. Es kann jedoch auch ein beliebiger Internet-Client, beispielsweise ein Browser, ein anderes E-Mail-Programm oder ein News-Programm verwendet werden.

Lotus Notes/Domino Sicherheitsfunktionen

Lotus Domino Server verfügen über leistungsstarke Sicherheitsfunktionen, so dass nur befugte Anwender Informationen in Lotus Notes Datenbanken lesen, eingeben und bearbeiten können. Lotus Notes Anwender müssen sich gegenüber dem Server durch beglaubigte Zulassungen legitimieren. Ein Anwender kann also nur dann auf Daten zugreifen, wenn sein Name in der entsprechenden Zugriffskontrolliste aufgeführt ist. Es gibt Zugriffskontrollisten für den Server, die Datenbanken und die Dokumente in der Datenbank. Zusätzlich können einzelne Felder verschlüsselt werden. Anwendern aus dem Internet kann der anonyme Zugriff oder der Kennwortzugriff gestattet werden oder der Zugriff mit Authentifizierung.

Lotus Notes Datenbanken können sich auf mehreren Servern befinden; der Anwender kann daher auf einen Server in seiner Nähe zugreifen und muss nicht den Umweg über eine telefonische Fernverbindung und 20 Router nehmen. Alle Kopien der Datenbanken auf den verschiedenen Servern können den Lese- und Schreibzugriff ermöglichen, wobei die Server die einzelnen Kopien der Datenbanken gegenseitig regelmäßig aktualisieren.

Dieser Prozeß wird als Replikation bezeichnet. Die Replikation in Lotus Notes erfolgt anhand der einzelnen Felder und kann sehr unterschiedlich konfiguriert werden. Ein reisender Anwender kann die aktuellste Datenbankversion auf seine Workstation herunterladen, und seine lokale Kopie bearbeiten, wenn der Zugriff auf einen Server vorübergehend nicht möglich ist.

Da Lotus Notes Datenbanken die gemeinsame Benutzung und den Informationsaustausch ermöglichen, sind die wesentlichen

Groupware-Funktionen fast ein Nebenprodukt der Basisarchitektur. Das System richtet für jeden Anwender automatisch eine E-Mail-Datei ein. Sie können Dokumenten-Bibliotheken, Diskussionen und die Weiterleitung der Dokumente von Anwender zu Anwender einrichten, indem Sie (ausgehend von einer der zahlreichen Schablonen zur Anwendungsgestaltung, die mit Lotus Domino Servern und Lotus Notes Clients geliefert werden) einfach eine neue Datenbank erstellen.

Wenn Sie jedoch anspruchsvollere Anwendungen entwickeln möchten, die z.B. einer Projektgruppe die Zusammenarbeit an einem ganz bestimmten Projekt ermöglichen oder Workflow-Prozesse innerhalb Ihres Unternehmens automatisieren sollen, haben Sie mit Lotus Notes eine ganze Reihe von Entwicklungs-Tools zur Hand, die den Zugriff auf Lotus Notes Dienste erheblich erleichtern. Zu diesen Entwicklungs-Tools gehören die Lotus Notes Formelsprache, LotusScript und Java, die alle in den Lotus Notes Client eingebunden sind. Die Verwendung der Lotus Notes Formelsprache gleicht dem Schreiben von Formeln in einem Tabellenkalkulationsprogramm.

LotusScript ist eine objektorientierte Version von Basic und ähnelt Visual Basic. Java ist derzeit der große Renner, das Programmieren in Java ähnelt dem Programmieren in C++, ist jedoch einfacher.

Unternehmensgerechte Groupware

Die Summe all dieser Funktionen ist ein Produkt, mit dem die wesentlichen Groupware-Dienste im Nu eingerichtet sind. Der E-Mail-Dienst richtet sich praktisch von selbst ein. Das Einrichten von Diskussionen, Dokumenten-Bibliotheken und Weiterleitungsfunktionen für Dokumente geschieht einfach durch Erstellen neuer Datenbanken auf der Basis von

Gestaltungsschablonen, die mit dem Programm geliefert werden. Diese Dienste werden für Anwender, die nicht Lotus Notes verwenden (also Anwender aus dem Internet), einfach durch die Wahl der web-fähigen Versionen der Schablonen verfügbar gemacht. Und wenn Sie anspruchsvollere Groupware-Funktionen erstellen möchten, stehen geeignete Tools auf Abruf bereit.

Wenn Sie nun noch Plattform-Unabhängigkeit, Skalierbarkeit und unzählige Zusatzkomponenten von Lotus und anderen Entwicklern hinzunehmen, haben Sie eine unternehmensgerechte Lösung für eine ganze Reihe von Problemen:

Plattform-Unabhängigkeit: Lotus Domino Server laufen auf den Plattformen Windows NT, OS/2, Unix sowie IBM OS/400 und OS/390. Lotus Notes Clients laufen auf den Plattformen Windows und Macintosh.

Skalierbarkeit: Wenn Sie einen Lotus Domino Server um die entsprechenden Speicherkapazitäten und Prozessoren erweitern, kann ein einziger Server mehrere Tausend Anwender bewältigen. Da Lotus Domino Server Peers sind, die eine gegenseitige Replikation ermöglichen, können Sie außerdem zusätzliche Server einsetzen, wenn die Anwendernachfrage zunimmt. Und Sie können Lotus Domino Server zu Clustern zusammenfassen. Dabei können Cluster von bis zu sechs Servern zusammenarbeiten, und so die Belastung ausgleichen, für hohe Datenverfügbarkeit sorgen und bei Ausfall eines Servers dessen Funktionen übernehmen.

Zusatzkomponenten: Lotus und andere Entwickler bieten Zusatzkomponenten an, die die Funktionalität des Basisprodukts erweitern. Viele davon statten den Lotus Domino Server mit Internet-Funktionen aus.

Internet-Erweiterungen von Lotus Domino und Notes

Der Lotus Domino Server und der Lotus Notes Client verfügen nun über zahlreiche Internet-Funktionen. Zum Lotus Domino Server gehört ein eingebauter Web-Server, ein Web-Browser zur Verwendung durch Lotus Notes Clients, ein SMTP/MIME-Messaging-Agent, sowohl POP3- als auch IMAP-Mail-Server, ein NNTP-Server und ein LDAP-Dienst. Lotus Domino sorgt mit Hilfe von SSL 3.0 für die Sicherheit der Transaktionen der Web-Server, POP3- und IMAP-Server, NNTP-Server und des LDAP-Dienstes.

Lotus Domino enthält zudem zahlreiche Tools zum Erstellen von Web-Sites.

Der Lotus Notes Client enthält eine Auswahl integrierter Web-Browser, dazu einen Zugang zu dem gemeinsamen Browser auf dem Server und einen POP3-Mail-Client. So können Lotus Notes Anwender E-Mails von POP3-Mail-Servern empfangen und an sie senden, und zwar entweder zusätzlich zum standardmäßigen Notes Mail, oder auch an dessen Stelle.

Lotus Domino als Web-Server

Der Lotus Domino Web-Dienst ist ein voll funktionsfähiger Web-Server, der HTTP und HTTPS unterstützt. Er kann Standard-HTML-Dateien oder auch Lotus Notes Dokumente an Web-Clients übermitteln. Er kann eingehende Daten entweder mit Hilfe von Standard-CGI-Skripts oder der standardmäßigen Notes Programmierung empfangen und verarbeiten. Wenn Lotus Domino ein Lotus Notes Dokument an einen Web-Client übermittelt, wird es zum Zeitpunkt der Anfrage durch den Client in das HTML-Format konvertiert. So entspricht das übermittelte Dokument immer dem allerneuesten Stand.

Lotus Domino Server können ferner Daten aus allen denkbaren Datenquellen (zusätzlich zu Notes), unter anderem aus relationalen Datenbanken und von Mainframe-Computern abfragen und an diese übermitteln. Mit seiner vielseitigen Benutzeroberfläche eignet sich Lotus Notes ausgezeichnet als Front-End für diese Art von Datenquellen, und auch als Front-End für das Web.

Aufgrund ihrer bereits erwähnten Skalierbarkeit können Lotus Domino Web-Server als Basis für umfangreiche Web-Sites verwendet werden. Wenn die Beliebtheit der Web-Site zunimmt, können Sie den RAM-Speicher des Servers erweitern, einem Domino-Server-Cluster zusätzliche Server hinzufügen oder an entfernten Speicherorten gespiegelte Web-Sites (Mirror Sites) bereitstellen, die mit der eigentlichen Web-Site durch die Replikation von Lotus Domino verbunden sind. Da Lotus Domino Web-Sites im allgemeinen aus mehreren Lotus Notes Datenbanken zusammengestellt sind, können sich auf den verschiedenen Servern unterschiedliche Datenbanken befinden. Dabei müssen die Anzahl der Computer einer Site und auch die Anordnung der Datenbanken auf diesen Computern nicht mit der Mirror Site übereinstimmen. Sie könnten beispielsweise eine interne Original-Site (Staging Site), in der alle Daten sich auf einem Computer befinden, innerhalb der Firewall Ihres Unternehmens und daneben eine öffentlich zugängliche Site außerhalb der Firewall unterhalten. Hierbei werden die Daten der öffentliche Site durch Replikation von der Staging Site bereitgestellt und zur Lastverteilung auf ein Cluster aus mehreren Servern verteilt, die gleichzeitig Redundanz gewährleisten. Sie brauchen sich also zu diesem Zweck nicht mit URLs zu plagen. Sie können eine Lotus Domino Web-Site so einrichten, dass sie sich buchstäblich selbst verwaltet. Der Webmaster ist damit von der lästigen Aufgabe befreit, die Site ständig aktualisieren zu müssen, und der Fluß der Inhalte an die Site wird nicht länger durch seine naturgemäß begrenzte Leistungsfähigkeit behindert. Und da der Inhalt der Site aus Lotus Notes Datenbanken stammt, fügen die Verfasser von Notes Dokumenten der Site neue Inhalte hinzu. Bevollmächtigte Mitarbeiter des Unternehmens prüfen vor der Veröffentlichung, ob die neuen Inhalte mit der Unternehmenspolitik übereinstimmen. Durch die Workflow-Programmierung von Lotus Notes werden die Verfasser bzw. die zur Prüfung bevollmächtigten Mitarbeiter darauf aufmerksam gemacht, dass ein Dokument aktualisiert, geprüft oder entfernt werden muss.

Internet-Mail und Verzeichnis-Dienste

Der Lotus Domino Server beinhaltet natives SMTP/MIME-Routing, so dass er als POP3-Postoffice und als IMAP-Postoffice eingesetzt werden kann.

Der Lotus Domino Server kann Nachrichten im Lotus Notes Format und im SMTP/MIME-Format speichern; Sie können eine Nachricht also im Lotus Notes Client oder auch in Ihrem E-Mail-Programm öffnen. Der Lotus Domino Server unterstützt das "Lightweight Directory Access Protocol"

(LDAP). LDAP ist eine Weiterentwicklung der Standardprozesse zur Bereitstellung von Verzeichnissen über TCP/IP-Netzwerke und zum Zugriff auf solche Verzeichnisse.

Der LDAP-Dienst von Lotus Domino ermöglicht dem Anwender beim Erstellen einer Nachricht von einem POP3- oder IMAP-Mail-Client aus den Zugriff auf die Einträge im Öffentlichen Adressbuch des Lotus Domino Servers. Er kann LDAP-Clients auch an andere LDAP-Server weiterleiten. Und er kann für Anwender von Lotus Notes andere LDAP-Verzeichnisse durchsuchen, ist also effektiv ein Proxy-LDAP-Client. In gewisser Weise konkurrieren diese neu hinzugekommenen, konventionellen e-Mail- und Verzeichnis-Dienste mit in Lotus Notes vorhandenen Funktionen bzw. stellen Redundanzen dar.

NNTP (Network News Transport Protocol)

Der Lotus Domino Server unterstützt das "Network News Transport Protocol" (NNTP), d.h. er kann als Host für UseNet Newsgroups eingesetzt werden, die als NNTP-fähige Lotus Notes Diskussionsdatenbank server-resident sind. Die Teilnehmer können mit jedem Standard-News-Programm Artikel lesen und einreichen. Lotus Domino Server können News-Quellen auf anderen NNTP-Servern einrichten und sich damit in das UseNet eingliedern. Sie können jedoch auch als Host für eigene Newsgroups eingesetzt werden. So kann ein Unternehmen NNTP installieren, um Mitarbeitern, die nicht über Lotus Notes verfügen, den Zugriff auf Lotus Notes Diskussionsdatenbanken zu ermöglichen. NNTP kann auch eingesetzt werden, um der Belegschaft Zugang zu ausgewählten UseNet Newsgroups zu verschaffen.

SSL (Secure Sockets Layer)

Der Lotus Domino Server unterstützt das SSL-Protokoll, Version 3.0, für alle Lotus Domino Internet-Dienste: HTTP/HTTPS, POP3, IMAP, NNTP und LDAP. SSL 3.0 unterstützt die beglaubigte Authentifizierung auf dem Lotus Domino Server und bei Anmeldung von einem Internet-Client aus. SSL unterstützt verschlüsselte Transaktionen zwischen Server und Client und die Integrität bei solchen Transaktionen. Sie haben dabei die Möglichkeit, nur die für Sie erforderlichen SSL-Funktionen zu aktivieren, exakt abgestimmt auf die Internet-Dienste, die Sie benötigen. Ein Unternehmen kann die Dienste einer kommerziellen Zulassungsstelle wie VeriSign in Anspruch nehmen, oder es kann eine eigene Zulassungsstelle für seine Intranet-Anwender einrichten.

Lotus Notes/Domino und das Internet

Lotus ist es auf hervorragende Weise gelungen, Lotus Domino und Lotus Notes zu echten Internet-Produkten zu machen. Ein Unternehmen, das Lotus Notes verwendet, kann seine Lotus Notes Ressourcen für Clients anderer Hersteller öffnen und mit Hilfe von Lotus Domino für jede gewünschte Präsenz im Internet sorgen. Ein Unternehmen, das Lotus Notes jetzt und auch in Zukunft nicht verwenden möchte, kann dennoch Lotus Domino als Internet-Server einsetzen. Lotus Domino Server besitzen eine robuste, skalierbare und benutzerfreundliche Server-Architektur. Anbietern von Internet-Standard-Mail, Web-, Newsgroup- oder Verzeichnisdiensten kann nur empfohlen werden, wenn sie einen Internet-Server erwerben möchten, Lotus Domino, bzw. wenn Sie ein Groupware-Produkt erwerben möchten, Lotus Notes einmal genauer in Augenschein zu nehmen
Notes und Exchange, das ist wie Ferrari und Lada. Dreimal darfst du raten was der Ferrari ist.

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