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Smiley Re: Frage von einem Linux-Ahnungslosen
Hallo Dirk,unter Linux und allgemein unter Unix hängt die Ausführbarkeit von Programmen nicht mit dem Namen zusammen, sondern mit den Rechten.Den Befehl ls kennst Du wahrscheinlich (wie dir bei Dos/Windows).Gib ihn mal mit der Option l ein: ls -lDann erscheint eine Ausgabe wie-rwxr--r-- 1 root root 1035 Dec 2 00:16 einstiegDas -rwxr--r-- sind die Rechte der Datei, eingeteilt in 3 Gruppen, user, group und other. Der Strich vorne heißt, daß es sich um eine normale Datei handelt (kann z.B. auch d für Verzeichnis heißen). Die nächsten 3 Zeichen sind die Rechte für user. r heißt Leserecht, w Schreibrecht und x ist das Ausführrecht. Die nächsten 3 Zeichen sind dasselbe für die Gruppenrechte, die letzten 3 sagen aus, wie ein beliebiger User mit der Datei umgehen darf. Der User der Datei hier im Beispiel ist root, die Gruppe ist auch root. Die Beispieldatei ist für den User root lesbar, schreibbar und ausführbar, für alle anderen nur lesbar.Das heißt, Du kannst eine Datei dann ausführen, wenn das x Recht entsprechend gesetzt ist. Gib also dort, wo Dein Programm sein sollte, ls -l ein und such nach allen Dateien mit x Rechten. Die sind dann ausführbar.Von der Endung hängt die Ausführbarkeit gar nicht ab.Gruß Friedemann

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