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Smiley .. bist du Unternehmer, kannst du rechnen ...
1.) Das Ganze in finanzieller Hinsicht

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Rechnen wir beide Modelle mal durch:



a) Überbrückungsgeld:

Du bekommst sechs Monate dein Arbeitslosengeld weiter, zuzüglich Übernahme der Kranken- und Rentenversicherung durch das AA für diese Zeit (in etwa, grob gesagt). Das sind bei dir 400 € jeden Monat, die dir bleiben, mal 6 ergibt ca. 2400 Euro insgesamt. Nach sechs Monaten gibts gar nix mehr.



b) Ich-AG

Du bekommst ein Jahr lang jeden Monat 600 €, dann ein Jahr 360 E, dann ein Jahr 240 E, dann ist Schluß. KV wird ebensowenig ersetzt wie RV. RV mußt du 20 % vom Gewinn zahlen, wenn deine monatlichen Gewinne übers Jahr gesehen über 400€ liegen (was im ersten Jahr wohl noch nicht der Fall sein wird: also im ersten Jahr keine RV-Beiträge).

600 Euro - KV (max. 200 €): bleiben im Monat 400 € für dich. Im ersten Jahr hast du also nach Abzug der freiwilligen KV-Beiträge 4800 € für dich.



Ergebnis: Ich-AG ist klar günstiger für dich. (Vom zweiten und dritten Jahr habe ich noch gar nicht gesprochen, auch da bekommt man ja noch ein bißchen was).



2.) Leichtigkeit der Gründung

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Bei Überbrückungsgeld mußt du bei einer fachkundigen Stelle (meist IHK) einen Businessplan vorlegen, und nur wenn der für gut befunden wird, _kann_ dir das AA das Überbrückungsgeld gewähren - kann, muß aber nicht! Wenn die dafür vorgesehenen Haushaltsmittel aufgebraucht sind, gibts nix - ist meist am Jahresende der Fall.



Bei der Ich-AG kannst du ohne jeden Businessplan loslegen - du hast einen Rechtsanspruch darauf. Gerade mal die Branche, in der du tätig werden willst, und deine Gewinnaussichten für die ersten zwölf Monate mußt du angeben.



Mit einer Ich-AG kann man also ganz einfach starten - aber: ist das wirklich ein Vorteil?????????????????



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Insgesamt lohnt sich Überbrückungsgeld nur bei hohem Arbeitslosengeld, bei niedrigem wie bei dir ist die Ich-AG günstiger.



Beim Überbrückungsgeld hat man nur ein halbes Jahr Zeit, dann muß der Laden laufen - eine sehr kurze Zeit!



Bei der ich-AG hast du länger Geld vom Staat, aber nie sehr viel. Wenn du genügsam bist und keinen Kredit brauchst, hast du zumindest ein Jahr Zeit, das Geschäft aufzubauen. Erst ab dann mußt du notgedrungen Gewinne machen, von denen du leben kannst. Denn von den 360 € dann bleiben nach Abzug der KV-Beiträge nur noch ca. 160 € im Monat übrig.

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