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Smiley Re: Pros und Cons private/gesetzliche Krankenversicherung
hmm, mal so ein paar Aspekte in den Raum geworfen (z.T. eigene erfahrung).



Die Hauptattraktivität der PKV sind wohl die Beiträge. Gerade wer in die PKV wechseln kann (ich nehme hier jetzt den fall des Überschreitens der Beitragsbemessungsgrenze an), hat ja ein hohes Einkommen und damit nen hohen Beitrag in der GKV.

In der PKV liegt man dann oft erheblich günstiger, gerade wenn man jung, gesund und alleine (*) ist.



Dazu kommt natürlich die "privat"-Behandlung, wenn etwas ist. Zumindest beim normalen Arzt habe ich da aber nicht viel Unterschied feststellen können, Gut organisierte Ärzte haben mich privat und gesetzlich ziemlich gleich zuvorkommend behandelt, schlecht organisierte gleich schlecht (Wartezeiten, Behandlung,..) (wobei ich nicht ausnehmend oft kränklich war, über Vorteile z.B. im Khs (Chefarzt-Behandlung, Einzelzimmer, usw.) kann ich daher auch nix berichten, auf dem Papier gabs die zumindest bei der PKV).



(*) das ist m.M.n. eins der zwei Hauptrisiken bei der PKV: für Familie muss man für jeden einzeln ne Versicherung abschliessen (also ggf. z.B. Beitrag x4), mit dem Alter und dem Gesundheitszustand steigen die Beiträge (es werden zwar von Anfang an Rückstellungen gebildet, dennoch gibt es von Zeit zu Zeit heftige Anhebungen; das kommt aber sicher auch auf die VersicherungsGesellschaft an, Gerade frische Unternehmen in dem Markt locken natürlich gerne billig die jungen rein, stellen dann aber fest, dass sie gar nicht anders können, als später zu erhöhen).



Das zweite Risiko ist, wenn sich die berufliche Situation so ändert, dass man die Beiträge nicht mehr zahlen will/kann. Man kommt halt nicht so ohne weiteres aus der PKV wieder zurück in die GKV. Da sollte man sich am besten auch vorher schlau machen, unter welchen Umständen man zu welchem Zeitpunkt da wieder raus kommt, und wann eben nicht.



In der PKV hat man natürlich auch nen wesentlich gröseren Gestaltungsspielraum. Ein rund-um-glücklich Paket wird vermutlich kaum billiger sein als die GKV, aber dann natürlich weit umfassender (kann Sinn machen, wenn man oft krank ist). Oder man beschränkt sich halt auf das wesentliche, hat Selbstbehalte, und übernimmt kleinere Sachen sowieso selber, dafür hat man niedrige Beiträge und -rückzahlungen, wenn man nix in Anspruch nimmt. Das wäre dann eine günstige Risikoabsicherung nur für eben wirklich schlimme Krankheitsfälle.



Ciao

Finduran




Im übrigen bin ich der Meinung, daß Schnellfahrer nicht auch noch drängeln sollten und alle das Rechtsfahrgebot zu beachten haben
nawaro


geschrieben von

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