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Smiley Re: Zeugnis selbst schreiben.....was muss drinnstehen.
Es gibt in Deutschland mehrere Möglichkeiten ein Arbeitszeugnis zu schreiben (In der DDR übrigens hieß das Abschlußbeurteilung):1. das Ausbildungszeugnis,2. die Arbeitsbescheinigung,3. das einfache Zwischenzeugnis,4. das aualifizierte Zwischenzeugnis (ausführliches Zw.Z.)5. das einfache Endzeugnis und6. das qualifizierte Endzeugnis (ausführliche E.Z.)Du mußt Dich zwischen eine der beiden Formen entscheiden.Auf das einfache E.Z. hast Du auf jedem Fall ein Anrecht beim Arbeitgeber (AG). Das qualifizierte Z. kannst Du anfordern. Du hast aber die "Brille" auf, wenn das qualifizierte E.Z. auf nachteilige Passagen näher eingeht. Ein nachträgliches Zurückwechseln auf das einfache E.Z. geht dann nicht mehr.Das Selbstschreiben geht zwar, trägt aber die Gefahr der Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse in sich. Das Zeugnis soll ja objektiv die realen Arbeitsverhältnisse wiederspiegeln. Sonst hat der nachfolgende AG den Verfasser evtl. mit einer Schadenersatzforderung am Kanthaken. Überlasse das doch lieber dem AG. Vor Unterzeichnung soll der Betriebsrat oder die Gewerkschaft das Zeugnis auf den erforderlichen Formalcharakter überprüfen.Gegen Falschdarstellungen des Zeugnisses durch den AG hast Du ein Klagerecht binnen 4 Kalenderwochen nach Erhalt des Z.Über die inhaltliche Darstellung gibt es eine Vielzahl entsprechender Broschüren, z.B. Moewig, Erfolg im Beruf - Arbeitszeugnisse richtig bewerten, Verlagsunion Erich-Pabel-Arthur Moewig KG, Rastatt, ISBN-3-8118-7159-5 (mit Checklisten und Mustern, Intrepretationsbeispielen von Formulierungen aus Zeugnissen und Beurteilungen wie die Personalleiter diese untereinander als Geheimsprache auslegen)GrußJoachim Kühnel

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