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Smiley In den USA...
musste eine Familie die derzeitige Wohnung bzw. das Haus, in dem sie wohnte, aufgeben und mehrere hundert Meilen umziehen. Da sich die Hauskatze mit der Nachbarfamilie angefreundet hatte, beschloss man, der Katze diesen Umzug nicht zuzumuten und wurde mit dem Nachbarn einig, das er fortan für die Katze sorgen sollte.

Gesagt, getan.

Nach wenigen Tagen war die Katze verschwunden, spurlos.

Wochen später tauchte sie wieder auf. Aber nicht bei dem neuen Eigentümer. Sie hat Ihre alte Familie gefunden, obwohl sie ja überhaupt nicht wissen konnte, wohin diese Familie umgezogen war. Schön, aber voller Geheimnisse, die wir bisher nicht ergründen können.

Deutsche Wissenschaftler haben vor einigen Jahren Experimente mit Katzen durchgeführt. Die Katze kam in einen Korb, der zugedeckt wurde. Man transportierte die Katze über 100km vom Wohnort entfernt. Die Katze wurde herausgelassen. Sie maschierte unverzüglich, ohne zu zögern, direkt Richtung Heimat (bitte keinerlei Experimente dieser Art selbst unternehmen!). Je älter die Katze ist, desto ausgeprägter ist dieser Sinn. Jüngere Katzen haben definitiv grössere Schwierigkeiten bei dem Heimfindevermögen. Auch kranke Katzen mit schlechten Augen, schlechten Hörvermögen etc. sind hier sehr benachteiligt. Es hängt natürlich mit den Sinnen zusammen. Es gibt da in verschiedenen Büchern wunderschöne Skizzen, die das darstellen. Eine Katze sieht z.B. in der Ferne einen Aussichtsturm, speichert das Bild über das Auge ab, sie hört Glockengeläut von einer Kirchturmglocke, speichert hier Bild und Ton über das Auge (!) im Gehirn ab. Die Katze kann im übrigen mit den Augen nicht nur sehen, sondern auch hören und, einige Ärzte behaupten, auch riechen. Diese Bandbreite dreidimensionaler Erinnerungen ist das erste von verschiedenen Phänomenen. Hinzu kommen mit grosser Wahrscheinlichkeit Befähigungen ähnlich der Wildgänse, aus Sonnenstand bzw. Sonnenwinkel, Jahreszeit und Erdmagnetismus den Standort der Wohnung und den derzeitigen Standort innerlich zu errechnen und ähnlich einem Autonavigationssystem quasi satelittengesteuert den Weg zu finden, den sie gehen muss.

Ich selbst habe monatelang mit meinem entlaufenen Kater Kasimir erforschen können, wie der Kater entlang einer Route weitergegangen war. Stets konnte er von seinen Orten, wo er auftauchte, eine Hochspannungsleitung sehen. Es gab auf einem Wanderweg von zig Kilometern nicht eine einzige Ausnahme....

Als ich das merkte, ging ich in die nächste Ortschaft und verteilte Steckbriefe mit dem Hinweis, in den kommenden Tagen kommt dieser Kater hier vorbei.....die Menschen dachten, ich würde nicht mehr sauber funktionieren.....

Wenige Tage später kamen dann die Anrufe....und die Menschen fragten mir Löcher in den Bauch...

Selbst die, die vorher schallend lachten, und am Kopf schüttelten, waren auf eimal sehr berührt...

Trotzdem habe ich ihn bisher nicht mehr wiedergefunden.

Ich versuche seit über 50 Jahren, die Geheimnisse dieser Tiere zu erforschen, nur für mich selbst, nicht beruflich, aus Liebe und Bewunderung zu diesen Tieren. Wenn ich einen Prozentsatz angeben müsse, wo mein Wissen derzeit steht, ich denke, bei maximal 10% von 100%.

Sie sind immer bei uns, immer in unserer Nähe aber in Wirklichkeit in einer anderen Welt, zu der wir keinen Zutritt erhalten.

Justus

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