title image


Smiley ist nicht besonders schwer ...
Die Sauberkeit der Katzen ist geradezu sprichwörtlich. Daher stellt es meist keine besondere Schwierigkeit dar, einer Katze die Reinhaltung der Wohnung und die Benützung einer Katzentoilette beizubringen. Bereits im Alter von vier Wochen zeigen Katzenwelpen erste Ansätze, in der Einstreu zu graben und dort Kot und Harn abzusetzen. Dieses Verhalten muss also durch die/den neue/n Katzenbesitzer/in nur entsprechend gefördert werden.



Der richtige Ort für die Toilette

Das Kistchen muss an einem ruhigen Ort aufgestellt werden - schließlich will die Katze ihr Geschäft auch entspannt und ungestört erledigen können.

Es muss auch in einiger Entfernung zum Fress- und Schlafplatz der Katze stehen - auch in der Natur würde eine Katze nie in ihrem unmittelbaren Wohnbereich Harn und Kot absetzen.

Nicht zu wenige Kistchen anbieten!

Es müssen ausreichend Katzentoiletten vorhanden sein. Bei der Haltung mehrerer Katzen sollte für jedes Tier mindestens eine Toilette aufgestellt werden, für nur eine Katze sind zwei Kistchen nicht übertrieben.

Die Wahl der richtigen Katzenstreu

Die Wahl der Katzenstreu ist nicht unwichtig. Oft werden zu grobe oder zu stark parfümierte Einstreumaterialien von der Katze abgelehnt. Sollte der Welpe bereits von seinem Herkunftsort an eine Katzentoilette gewöhnt sein, ist es am besten, zu Beginn dieselbe Streu zu verwenden. Ein Wechsel sollte immer nur allmählich vorgenommen werden, da damit sonst auch bei schon reinen Tieren Unsauberkeit hervorgerufen werden kann.

Hygiene

Regelmäßige Reinigung des Kistchens ist unerlässlich. Die verschmutzte Einstreu ist am besten zwei Mal täglich zu entfernen, bei Bedarf ist der gesamte Inhalt der Toilette zu entfernen und vor dem Wiederbefüllen das Kistchen mit heißem Wasser zu reinigen. Hier sind wiederum stark parfümierte Mittel zu vermeiden.

Gute Beobachtung ist der halbe Erfolg

Will man einen Katzenwelpen zur Stubenreinheit erziehen, ist gute Beobachtung durch den Tierhalter unerlässlich. Im günstigsten Fall kennt die Katze das Kistchen bereits vom/von der Züchter/in her und wird es dann auch beim neuen Besitzer von Anfang an aufsuchen. Ist dies nicht der Fall, so zeigt das Kätzchen durch sein Verhalten (Verlassen des Ruhe- oder Fressortes, Suchen eines geeigneten Plätzchens und Scharrbewegungen) seine Absicht an. Ein/e aufmerksame/r Tierhalter/in wird dies bald erkennen und setzt das Kätzchen gleich auf die Toilette. Es lernt dadurch bald, den Zusammenhang zwischen Kot- beziehungsweise Harndrang und dem Katzenkistchen zu erkennen.



Vorgangsweise bei Problemen

Alle verunreinigten Stellen sind sorgfältig zu reinigen und zu trocknen.

Orte und Gegenstände, die mit Wohlbefinden verbunden sind, wie zum Beispiel Spielsachen, Futter oder Körbchen werden normalerweise von Katzen nicht mit Harn oder Kot verunreinigt. Solche Gegenstände sollten auf die gereinigten Stellen gestellt werden, um weitere Verunreinigungen zu verhindern.

Natürlich kann die Erziehung einer Katze mit ungünstigen Herkunftsbedingungen mehr Geduld erfordern, wird aber mit der nötigen Umsicht der/des neuen Tierhalterin/Tierhalters ebenfalls zum Erfolg führen.

Auch wenn man einen Garten besitzt und die Katze jederzeit hinaus kann, ist es empfehlenswert, sie an eine Katzentoilette im Haus zu gewöhnen. Es können jederzeit überraschend Umstände eintreten, die es notwendig machen können, das Tier für einige Zeit im Haus zu lassen (Krankheit der Katze, Schlechtwetter et cetera).



Unsauberkeit bei erwachsenen Tieren

Sollte ein bereits sauberes erwachsenes Tier plötzlich Unsauberkeit zeigen, sind mehrere Möglichkeiten in Erwägung zu ziehen:



Äußere Umstände (zum Beispiel Kistchen) können sich geändert haben. Einstreu, Reinigungsmittel oder Ähnliches kann als Ursache in Frage kommen.

Plötzlich auftretendes Markierverhalten wird oft als Unsauberkeit fehlinterpretiert. Die Ursache dafür ist meist, dass Umstände eingetreten sind, die es der Katze notwendig erscheinen lassen, ihr Revier deutlicher zu definieren (neue Katze, Veränderungen in der Familie, neue Möbel oder Wohnung et cetera).

Stubenunreinheit kann natürlich neben psychischen auch physische Ursachen haben, daher ist in jedem Fall ein/e praktische/r Tierärztin/Tierarzt aufzusuchen, sollten die genannten einfachen Maßnahmen nicht zum Erfolg führen.



Viel Spaß mit den Cats ...



greetz Rainer
It’s all in the mind and nothing is impossible. So keep the spirit never give up and enjoy life.

geschrieben von

Login

E-Mail:
  

Passwort:
  

Beitrag anfügen

Symbol:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überschrift: