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Smiley Re: Zusammenziehen von 2 Haushalten/Katzen


Hallo Martin.



Hier kannst Du Dir Tipps holen.



Gruß



--->> Eki <<---





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Eine zweite Katze kommt ins Haus.





Für viele Katzenbesitzer kommt eines Tages der Wunsch nach einer zweiten Katze auf.

Die Gründe hierfür sind meist recht unterschiedlich. Vielleicht hat die "alte" Katze mehr Bezug zum Partner als zu einem selbst oder sie ist einfach nicht das erhoffte Schmusetier, sondern eher kratzbürstig. Sind die Gründe auch noch so verschieden, die Fragen und Bedenken, die sich aufdrängen sind immer die gleichen: Ist es überhaupt möglich, zu einer eingewöhnten, eventuell schon älteren und vielleicht sogar eigensinnigen Katze eine zweite neu einzugewöhnen? Und wie genau geht man das Problem am besten, und vor allem für die Tiere so stressfrei wie möglich an?



Die Eingewöhnung beginnt bereits im alten Heim



Mit der Eingewöhnung des neuen Tieres sollte man nach Möglichkeit nicht warten, bis das Tier ins neue Domizil Einzug hält. Dabei ist es egal, ob die "Neue" ein kleines Kätzchen oder ein bereits erwachsener Stubentiger ist. Stattdessen sollte man sich und den alten Hausgenossen schon früh vorbereiten. Der erste Schritt ist dabei, Gerüche auszutauschen. Dazu nimmt man einfach eine Decke, ein Handtuch, ein Kissen oder sonst einen Gegenstand, der den Eigengeruch des jeweiligen Tieres gut angenommen hat, und tauscht die Sachen aus. Austauschen bedeutet, nicht nur der alteingesessenen Katze den Geruch des geplanten Neuzuganges bekannt zu machen, sondern wenn möglich auch umgekehrt. Gehen Sie dabei aber unbedingt behutsam vor. Auf keinen Fall dürfen Sie die Tiere zu irgendetwas zwingen. Am besten legt man den Gegenstand in die Nähe des Lieblingsplatzes. Allerdings nur in die Nähe und nicht direkt an die Stelle, denn schon allein der Geruch des anderen am Stammplatz könnte für große Verwirrung sorgen. In sicherer Entfernung können die Tiere sich langsam an den vermeintlich gefährlichen Gegenstand anpirschen und den fremden Geruch in Ruhe inspizieren. Das kann unter Umständen recht lange dauern. Lassen Sie ihrem Tier einfach so viel Zeit wie es braucht.



Feste Plätze



Falls es nicht schon so ist, sollten Sie Ihre Katze auf jeden Fall an einen festen Futterplatz gewöhnen. Das bietet die Möglichkeit, die beiden Tiere in der ersten Zeit an verschiedenen Plätzen zu füttern, um keinen Futterneid aufkommen zu lassen. Auch separate Katzenklos sind empfehlenswert.



Die "Neue" kommt ins Haus



Wenn die Tiere einige Tage Zeit hatten, den Geruch des anderen kennen zu lernen, ist der große Moment gekommen: die neue Katze betritt ihr zukünftiges Heim. Auch hier gilt die Devise: lassen Sie den Tieren Zeit, sich zu beschnuppern. Es kann durchaus sein, dass es beim ersten Aufeinandertreffen zu Fauchereien oder vielleicht sogar Tatzenhieben kommt. Jetzt gilt es, Ruhe zu bewahren. Lassen Sie die Tiere ihre Differenzen unter sich ausmachen (natürlich nur unter Beobachtung und nur solange keines der Tiere ernsthaft verletzt wird). Sollte ein handfester Streit entflammen, so trennen Sie die Kontrahenten, jedoch ohne Strafe oder laute Worte. Die Tiere würden die Rüge nicht auf ihr Verhalten, sondern auf den anderen beziehen und den zukünftigen Kumpel als Ursache der Rüge betrachten. Die anfängliche Feindschaft würde noch vertieft. Trennen Sie die beiden ruhig und reden Sie beschwichtigend mit leiser Stimme. Mit der Zeit werden sich auch die energischsten Fellträger an den anderen gewöhnen. Auch wenn sie vielleicht keine Freunde werden, so können sie doch miteinander auskommen.



Keine Eifersucht aufkommen lassen



Besonders wichtig ist, dass keines der Tiere sich in irgendeiner Weise zurückgesetzt oder vernachlässigt fühlt. Vor allem die "alte" Katze reagiert auf den Neuling nicht zuletzt deshalb so ablehnend, weil sie um ihre Position bei Frauchen oder Herrchen fürchtet. Verteilen Sie Streicheleinheiten und Leckerlis lieber noch freigebiger als sonst und reden Sie immer mit sanfter, beruhigender Stimme. Mit viel Geduld, Streicheleinheiten und Leckereien werden Sie die beiden binnen kurzer Zeit einander gewöhnt haben. Sogar die größten Streithähne werden fast immer zu Freunden.



Quelle: www.ekisPage.de








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