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Smiley Re: CSS "vs" Frames - Performance gegen Übersichtilchkeit?
>>ja, aber die ersparnis an traffic wiegt nicht die anderen nachteile von frames auf

>

> tut mir leid, aber ich sehe scheinbar die ganzen Nachteile nicht, kann mir mal jemand

> nen paar aufschreiben



Frames zerstören für den Benutzer das fundamentale Prinzip des WWW: pro Ressource eine Adresse. Soll heißen: Es bleibt immer dieselbe Adresse sichtbar, obwohl sich die Inhalte ändern. Das ist fatal. Stell dir vor, Spotlight würde Frames verwenden. Wie würde man dann auf einen bestimmten Beitrag verlinken?



Ein erfahrener Benutzer kann Linkadressen kopieren oder im Quellcode herumwühlen, aber was macht ein DAU, der einfach nur einen Link aus der Adreßleiste kopieren will?



Außerdem ist auch mit dem Setzen eines Links auf den Einzelframe noch nichts gewonnen. Schließlich müßte ja auch der Navigationsframe automatisch nachgeladen werden, wofür man wieder JavaScript benötigt. Dieses Skript bewirkt natürlich auch, daß jemand, der einen Einzelframe zur Einzelbetrachtung herauszieht (z.B. um seine URL herauszufinden!), sofort unsanft ins Frameset zurückgeboxt wird. Ein Dilemma.



Die Verletzung des oben beschriebenen Prinzips führt auch zu Problemen beim Drucken und Navigieren (Zurück, Vorwärts, Neuladen), weil alles plötzlich viel komplizierter wird. Heißt Neuladen, daß das ganze Frameset neu geladen wird? Oder sollen die Einzelframes erhalten bleiben? Welcher Frame soll ausgedruckt werden?



Auch das Mausrad setzt man mit Frames meist geschickt außer Gefecht. (Woher soll der Browser auch wissen, in welchem Frame gerade gescrollt werden soll?) Tastaturkürzel und die Suchfunktion des Browsers ereilt dasselbe Schicksal.



Frames sind ein Konzeptfehler.

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