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Smiley Re: Alternativen?
Eine Entscheidung für oder gegen Leben. Sicher. Menschliches Leben, um genau zu sein. Ein Leben, das im Körper einer Frau "Wohnung genommen" hat, die es vielleicht dort nicht aufnehmen und behalten möchte. Der aber andere Menschen sagen, sie habe gefälligst als Gefäß für dieses Leben zu dienen und es zu der vorbestimmten Zeit zur Welt zu bringen, vielleicht unter den nicht unüblichen Kommentaren einer Hebamme, sie solle sich nicht so anstellen, denn als sie empfangen habe, sei es wohl auch ohne Schmerzensschreie gegangen.

Wer möchte, dass sich eine Frau in einer solchen Situation dennoch für das Kind entscheidet, muss wenigstens auf ehrliche und verlässliche Weise Mut machen können, nicht ein schlechtes Gewissen.



Um es ganz deutlich zu sagen: ich habe mich persönlich nie zu einem Schwangerschaftsabbruch entscheiden können und stehe dazu.

Aber ich bin froh, dass es diese Möglichkeit gibt, weil sonst vielleicht zwar ein paar mehr Kinder zur Welt kämen, vor allem aber illegale Abtreibungen wieder an der Tagesordnung wären.



Wer sich für die Adoption als Alternative stark machen will, muss sich zunächst erst einmal damit beschäftigen, warum sie in der jetzigen Form vielen ungewollt schwangeren Frauen eben nicht als wünschbare Alternative erscheint.

Über diese Dinge könnte und sollte man öffentlich diskutieren. Eine Voraussetzung wäre allerdings die Bereitschaft, auf Schuldzuweisungen und moralische Entrüstung zu verzichten.



Grüße, Serenity






"Wenn jeder dem anderen helfen würde, dann wäre uns allen geholfen." (Marie von Ebner-Eschenbach)

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