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Smiley Herz und Verstand...
Hallo schnibbel,



ich hatte zwei Kolleginnen, die einen Schwangerschaftsabbruch schlecht verkraftet haben.

An den Vernuftsargumenten, die einen zu diesem Schritt bewogen haben, kann man sich hinterher womöglich nicht wirklich festhalten, zumindest eine mehr oder weniger lange Zeit nicht, bis man das Ganze gefühlsmäßig einigermaßen verarbeitet hat.



Vielleicht wäre es gut, wenn man sich vor einem solchen Eingriff gut darüber informieren würde, dass man danach eventuell mit seelischen Schmerzen zu kämpfen hat, die langsamer heilen als die körperliche Wunde. Andererseits ist es wahrscheinlich auch purer Selbstschutz, dass man darüber eben nicht schon vorher nachdenken will, weil einem sonst vielleicht der Mut zu einem solchen Entschluss fehlen würde.



Nach dem zu urteilen, was ich von den Erfahrungen anderer Frauen weiß, scheinen Kummer, Unsicherheit und Schuldgefühle anschließend vor allem dann aufzutreten, wenn man sich dem Mann, von dem man schwanger war, gefühlsmäßig sehr verbunden fühlte. Dann kommen Fragen, ob es nicht vielleicht doch möglich gewesen wäre das Kind zu bekommen und nicht jede Beziehung hält das aus.



Aber wie auch immer die Dinge bei Sweety2312 liegen, ich bin mit dir darin einig, dass niemand von uns zum Richter berufen ist und dass ich ihr ebenfalls alles Gute wünsche.



Grüße, Serenity






"Wenn jeder dem anderen helfen würde, dann wäre uns allen geholfen." (Marie von Ebner-Eschenbach)

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