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Smiley Re: Funktionsprinzip Leuchtstofflampe?!
Hallo!

Was der Schwarz sagt is schon ok - aber hier noch ein paar infos...

Die Leuchtstoffröhre enthält ein dünnes Gas (u.A. Neon zur Zündung und Quecksilberdampf zum schön leuchten.)



Gase können unter bestimmet voraussetzungen den Strom leiten - sie müssen dazu zumindest zum Teil ionisiert sein. Im ionisierten Gas treten Leuchterscheinungen auf, da immer wieder positive Ionen irgendwo elektronen einfangen --> Abgabe vin Licht

Wie ionisiert man nun:

Die Leuchtstöffröhre (im konventionellen Fall) enthält zwei Glühwendeln links und rechts (daher auch auf beiden Seiten 2 anschlüsse. Die heizen das Gas auf und erzeugen dabei aber nur wenige Ionen. Aber heiße Drähte haben die eigenschaft elektronen abzugeben und als Wolke um sich zu sammeln.

Jetzt kommt der Starter von Schwarz ins Spiel:

Jeweils einer der Pinne links und rechts hängt an 220V (ok, einer über die Drossel. Der andere Pin links geht übe den Starter an den Pin rechts. dadurch liegt der Starter über die beiden Glühwendeln als Vorwiderstände und über die Drossel an der Spannung. er macht eine Glimmentladung (so schwacher Strom, dass die Glühwendeln nicht heiß werden) wird dabei selbe warm - das eingebaute Bimetall verbiegt sich und schließt den Starter kurz. Nun liegen die beiden Glühwendeln direkt in reihe über die Drossel an 230V und werden heiß - machen das was oben beschrieben ist. Der Starter kühlt dabei ab, das Bimetall geht zurück und unterbricht irgendwann den Stromkreis. Das mag die Drossel aber nicht - sie erzeugt durch selbstinduktion einen Hochspannungsimpuls - der diesmal an den Enden der Röhre anliegt. (weniger am Starter, da da ja noch die Glühwenden als Vorwiderstaände sind...)

die erzeugten Ionen (und die Elektronen aus der Wolke) werden schlagartig quer durch die Röhre beschleunigt, treffen unterwegs auf weitere Atome - und beim auftreffen schlagen sie denen Elektronen weg - und ionisieren sie damit. (und solange die Hochspannung noch anliegt werden die neuen Ionen auch mit beschleunigt und ionisueren weitere - "Lawinenionisierung")

Damit hat man nun ein leitfähiges Gas erzeugt. Nun liegen die 230V Wechselspannung an - allerdings gebremst über die Drossel von eben. es fließt strom, aber es gibt keinen so heftigen Lawineneffekt mehr, denn die Drossel begrenzt den Strom. Es werden immer noch neue Ionen erzeugt - aber die halten sich nun im Gleichgewicht mit denen, die wieder rekombinieren - und grade die senden licht aus!

Hiebei wird der Widerstand des Gases so gering, dass die Spannung am Starter zusammenbricht - und er nicht mehr arbeitet. (ach ja, wenn eine ältere Röhre nicht zündet, dann hat der Starter ja wieder Saft - und das ganze geht von vorne los.



So, das wars schon fast - bloß das Licht von diesen Gasen is "hässlich" - und enthält viele UV-anteile. Hierzu beschichtet man die Röhre von innen mit einem Leuchtstoff - einem Material, das das UV-Lich absorbiert und dafür in "tageslichtähnlichem" Weiß leuchtet.



Gruß

Carsten


Vermeintliche Tippfehler in diesem Posting sind keineswegs Rechtschreibfehler sondern Vorschläge für die nächste Rächtschraiprevorm ;o)



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