title image


Smiley Laderegler / Lichmaschinenregler
Wie Tilo137 schon vermutet, suchst du wahrscheinlich nach einem Lichtmaschinen-Regler im Moped und nicht einen Laderegler, um einen Akku extern zu laden.



Willst du also einen vorhandenen, defekten (elektromechanischen) Regler durch einen elektronischen ersetzen?



Dazu musst du erst einmal den Lichtmaschinen-Typ feststellen: Gleichstrom/Wechselstrom.



Das ist noch relativ einfach:



Eine (gute) Gleichstromlichtmaschine hat drei Anschlüsse: Masse (Bezeichnung D-), Plus (D+) und die Erregerwicklung (Läuferwicklung; Anschlussbezeichnung DF).



D+ geht normalerweise über eine Diode zur Kontrolllampe und zwischen D+ und der Batterie ist ebenfalls eine Diode (beide Dioden sind natürlich Leistungsdioden).



Die heute übliche Wechselstromlichtmaschine hat drei Statorwicklungen (Ständerwicklungen) und benötigt deshalb einen Drehstromgleichrichter, normalerweise bestehend aus 6 Dioden, die hier Teil der Lichtmaschine sind. Drei der Dioden gehen zu D+ und weitere drei (leistungsstärkere) zu einem weiteren Anschluss mit der Bezeichnung B+, der nun direkt zur Batterie geht.



Der Sternpunkt der Statorwicklung geht normalerweise auf D-. In manchen Fällen sind es aber nochmals drei dicke Dioden, die von den drei Wicklungen jeweils auch noch nach D- gehen. Der Sternpunkt ist dann mit keinem weiteren Punkt (elektrisch) verbunden.



Der Regler ist in allen Fällen an D+, DF und D- angeschlossen.



Dann musst du noch wissen, ob die Erregerwicklung mit D+ einen gemeinsamen Anschluss hat oder mit D-. Und das ist aufgrund der niederohmigen Erregerwicklung schon nicht mehr so einfach (du musst zum Messen die beiden Schleifring-Kohlen rausnehmen).



Dieser Sachverhalt ist allerdings wichtig, wenn du einen elektronischen Regler machen möchtest, der dann entweder eine Stromsenke oder eine Stromquelle für die Erregerwicklung sein muss.



Wenn dein Moped allerdings von Natur aus gar keinen Akku hat (du aber einen haben willst), sieht die Lichtmaschine wieder anders aus, denn sie hat statt der Erregerwicklung einen Dauermagneten.



Oder du hast so eine Sparversion zwar mit Akku, aber eine Gleichstromlichtmaschine ohne Erregerwicklung und nur mit Diode ganz ohne Regler. Dann ist das Vorderlicht direkt von der Lichtmaschine versorgt und der Rest vom Akku. Die ganze Lade-"Regelung" beruht auf dem Innenwiderstand der Lichtmaschine und des Akkus. Ist der Akku weg, knallt dir u.U. die Vorderlampe durch.



Du siehst, es ist vielleicht doch nicht ganz so einfach, wie du dir das vorstellst.



Also, welche Art Lichtmaschine hast du nun?



Und noch etwas: die von dir genannten 7,5V, wo und wie sind die gemessen?



Lite



geschrieben von

Login

E-Mail:
  

Passwort:
  

Beitrag anfügen

Symbol:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überschrift: