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Smiley Kurze (und dafür unzulängliche) Vorabinfo.
Der Funkkanal eines Funkmasten wird in acht Zeitinterwalle gestückelt (künftig nur noch Timeslots oder Slots). Jedes telefonierende Handy bekommt einen solchen Timeslot zugewiesen. Darum können pro Kanal acht verschiedene Handies telefonieren.

Jeder Timeslot hat einen ausschließlich für Daten reservierten Übertragungsbereicht von früher 9600 Baud und heute 14400 Baud.



Hinzzu kommt, daß es eigentlich sechzehn Timeslots sind. Acht Upstream und acht downstream.



GPRS macht nun folgendes: Es überprüft, wieviele Timeslots zur Zeit ungenutzt sind (weil nicht darauf telefoniert wird, der Gesprächspartner gerade eine Gesprächspause macht, was auch immer) und weißt diese freien Slots dynamisch allen anderen Handies zu, die zur Zeit Bandbreite für Datenverkehr beanspruchen.



Die tatsächliche Bandbreite ergibt sich dann aus dem Vielfachen der Bandbreite eines einzelnen Slots (14400 Baud).



Nach der neuesten GPRS-Spezifikation bekommt ein Handy aber nie alle acht Slots sondern nur maximal fünf in eine Richtung bzw. sechs insgesamt. Üblich ist die Aufteilung ein Slot Upstream, fünf Slots downstream.

Der Telefoniedienst hat immer Vorrang! Außerdem wird die vorhandene Bandbreite auf die jeweils vorhandenen DFÜ-Geräte aufgeteilt. Wenn also relativ viele Telefonate und dazu noch DFÜs in einer Funkzelle stattfinden, wird die Bandbreite sukzessive runtergeschraubt auf bis zu 1/1.



Abgerechnet wird bei allen GPRS-Diensteanbietern nach übertragenem Volumen.



Soviel zum Einstieg.

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