title image


Smiley Mal ganz einfach gesagt .....
Das Kriterium für den optimalen Ra einer Röhre ist eine möglichst

große Aussteuerung bei möglichst kleinem Klirrfaktor. Das kann man

auch grafisch aus den Kennlinien konstruieren:



Am besten legt man die Ug1/Ia und Ia/Ua Kennlinien an der

Ia-Achse (mit gleichem Strommaßstab) aneinander. In das

Ausgangs-Kennlinienfeld (Ia/Ua, rechts) zeichnet man, falls

nicht vorhanden,die Verlusthyperbel ein alle Punkte wo

Ua*Ia=Pa,max ist).



In diesem Feld ist die Kennlinie eines ohmschen

Widerstandes eine Gerade. (bei induktivem Anteil ergibt

sich eine Ellipse, dass kann aber meist vernachlässigt

werden). Man kann sich jetzt unterhalb der Verlusthyperbel

einen Arbeitspunkt(Ia bei Betriebsspannung minus DC-

Spannungsabfall am Übertrager) aussuchen, und durch diesen

eine Widerstandsgerade mit der Steigung des

auszuprobierenden Außenwiderstandes legen.



Diese Gerade sollte die Verlusthyperbel nicht oder nur gering

schneiden, und um den Arbeitspunkt halbwegs symmetrisch sein. Bei

Übertragerkopplung kann die Aussteuerung bis zur max .doppelten

Betriebsspannung erfolgen.



Wenn man nun die Schnittpunkte der Widerstandsgeraden mit der

Gitterspannungskennlinien-Schar in das linke Feld überträgt, und die

so gewonnenen Punkte miteinander verbindet, erhält man die dynamische

oder Arbeitskennlinie für diesen Außenwiderstand. Diese sollte bei

Trioden zwar flacher als die statische Kurve (bei konstanter

Anodenspannung), dafür aber sehr gerade sein.



Falls die Ergebnisse nicht befriedigen, neue Steigung und/oder neuen

Arbeitspunkt probieren.

geschrieben von

Login

E-Mail:
  

Passwort:
  

Beitrag anfügen

Symbol:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überschrift: