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Smiley Läßt sich nicht beantworten.
Der Mensch kann das Spektrum von den Wellenlängen 380nm (violett) bis 780nm (rot2 bzw dunkelrot) sehen. Bei wievielen Abstufungen der Mensch zwischen zwei benachbarten Abstufungen einen Unterschied ausmachen kann, ist von Individuum zu Individuum unterschiedlich und ist auch von der Wellenlänge abhängig. Bei den kleinen Wellenlängen hat es jeder Mensch grundsätzlich schwerer, Farbabstufungen zu erkennen, als bei den größeren Wellenlängen.

Kann jede einzelne Wellenlängenabstufung in verschiedenen Helligkeitsstufen gesehen werden.



Scheinbar braucht man also nur die wahrnehmbaren Farbabstufungen mit den wahrnehmbaren Helligkeitsabstufungen zu multiplizieren.

Dem ist aber leider nicht so.

Die Helligkeitswahrnehmung ist nämlich nicht über den gesamten sichtbaren Spektralbereich gleich, sondern nimmt zu den Enden des Spektralbereichs ab.

Zudem gibt es nach oben kein Limit für die Helligkeit, bis halt die Netzhaut unter dem einfallenden Licht verbrennt.



Noch schwieriger, die meisten Farben die wir sehen sind nicht kohärent (also eine Reinfarbe wie im Regenbogen) sondern aus verschiedenen Farben zusammengesetzt in verschiedenen Helligkeitstönen.

Dabei ähneln sich zusammengesetzte und kohärente Farben auch noch häufig (violett und gemischtes blau/rot).



Für den allgemeinen Gebrauch reicht es zu wissen, daß bei gleichmäßiger Verteilung der im Alltag auftretenden Farben und Helligkeiten auf einer Palette ca. 65000 Farben (16bit) genügen, um einen relativ farbechten Bildeindruck bei den meisten menschlichen Betrachtern zu erzeugen. Nur bei großflächigen und feinen Farbverläufen fallen noch geübten Betrachtern die Farbsprünge auf.

Bei einer Farbtiefe von 4,3 Mrd.Abstufungen (32bit) kann kein Mensch mehr einen Unterschied zwischen zwei aneinanderliegenden Farbabstufungen erkennen.



Interessantes am Rande:

Die Augenoptik des Menschen ist nicht optimal geeignet, um kurzwelliges Licht zu fokussieren. Intensives blaus Licht (und kurzwelliger) wird vom Linsenmaterial gestreut. Deshalb erscheinen blau leuchtende Objekte von einer Aura umgeben zu sein.

Beim Blick in schwaches UV-Licht (Geldprüfer) sehen wir sogar einen grünlichen Nebel, weil die Linse vom UV-Licht zum Leuchten angeregt wird, anstatt das UV-Licht zu bündeln.



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