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Smiley Re: Habe heute einen Assimulator kennengelernt. Bin angenehm betroffen!?!?!?!?
Meine Meinung dazu: alles grober Unfug!!!



mir fallen zwar spontan folgende technische Parameter eines fertigen Songs (als sogenannte "Masteringvorlage") ein, die ohne weiteres mit einem Stück Software analysierbar wären (siehe zB. CoolEdit):

Amplitudenfrequenzgang/Phasenfrequenzgang, Stereoweite/verteilung, CrestFaktor, max./min./durchschn. RMS- und PeakLevel, Beschaffenheit des Dither/Noiseshaping-Signals......Effektanteil der Summe wäre mit psychoakkustischen Algorithmen noch denkbar.

Ein Stück Masteringsoftware könnte diese Parameter auch verwenden um einen neuen Song zu mastern. ABER:

wenn sich die Rohmaterialien (sprich Mix) unterscheiden, wird sich auch das Master unterscheiden, am deutlichsten wirds beim EQ: Masteringvorlage und neues Master besitzen zwar nach so einer Aktion den gleichen Frequenzgang, die Gitarren zB. klingen aber trotzdem nicht so wie bei der geliebten Masteringvorlage, warum wohl???



Die Herangehensweise eine Referenz-CD zum Mastern herzunehmen, zeigt einmal mehr, dass Mastering immer noch unterschätzt und mit fehlender Kompetenz betrieben wird.

Gutes Mastering ist zwar leichter als gutes aufnehmen, aber IMHO schwerer als gut zu mischen.



Mag sein, dass dich dein fertiges Master umgehauen hat. Ich bezweifle jedoch, dass dies das technische und künstlerische Optimum war!



mfg j0shiiv











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